Wanderung am Pfingstmontag

mit Günther Bauer im Fichtelgebirge.

Es war wunderschön und wir waren eine wirklich nette, harmonische  Gruppe von 8 Leuten. Das Wetter war bombastisch und der Ausklang war natürlich im Biergarten.

Einmal im Jahr muß es einfach das Fichtelgebirge sein und auch mal eine etwas längere Wanderung mit ein paar Steigungen, man gönnt sich ja sonst nix. Die alten Knochen, Muskeln und Bänder müssen beansprucht werden! Von nix kummt nix!

Danke Günther und Sonja!

18 schneebg19.JPGNf-Tourverlauf-Aufzeichung komoot

Kajak Treff

Der Saisonstart ist mehr als gelungen! Alle Etappen sind im Mai mindestens einmal angefahren worden! Ein Techniktag hat schon zwei Mal stattgefunden. Unser Standartstück und das Ausdauerstück bis Vach haben wir jeweils einmal befahren.

Nun fahren wir alle nach Slowenien und im Juni geht es wieder weiter.

Kajak Tour auf der Wiesent

Trotz schauriger Wettervorhersage trafen sich 14 von 20 angemeldeten Teilnehmer.

Bei bestem Wetter befuhren wir die Wiesent von Doos bis zum Sachsenwehr. Es war für alle wiedermal ein schönes, gemeinsames Erlebnis.

Das Grillen im NFH beendete den Tag zur volllen Zufriedenheit für alle.

Mit besten Grüßen

Wolfgang

Kajak fahren auf der Ammer

Zwei wunderbare Paddeltage liegen für 7 Kanuten aus ganz Bayern hinter und neue Freundschaften vor uns. Wie zu erwarten, war es ein grandioses Wochenende!! Trotz Sonnenbrandgefahr Stufe 7!! (von 7) wagten wir uns in die reißenden Fluten.. Naja,.. zumindest paddelten wir in dem was übrig geblieben war (knapp über Mindestdurchfluss). Durch die zurückliegende Trockenperiode, war leider nicht mehr viel Wasser in der Ammer. Trotzdem reichte es aus, um ohne große Kratzer heil unten anzukommen.

Am Samstag paddelten wir zum Saisonstart und zum warm werden das untere Stück. Am Sonntag legten wir uns dann mit der Scheibum an. Durch den niedrigen Pegel war die Rippe, die an dieser Stelle den Fluss bestimmt, ziemlich frei gelegen. Der Fluss war dadurch auf eine enge Durchfahrt begrenz und die Ideallinie nur schwer zu halten. Alle meisterten die Stelle problemlos. Vielleicht lag es auch an dem Baum noch weiter oben, gleich zu Beginn, der unser Team doch ein wenig aufmischte und wach rüttelte J

Das bewirtete Naturfreunde Haus mit einem super toll gelegenen Campingplatz in Saulgrub stellte unser Basecamp dar. Da man nach einem anstrengenden Paddeltag schließlich mit einem vollen Bauch am besten entspannen und sich erholen kann, kam uns die Hausmannskost hier gerade Recht. Wir bekamen sogar Spätzle mit Schnitzel als Beilage, so groß war der Hunger..

Am Sonntagnachmittag fuhren dann alle wieder zufrieden und voller Vorfreude auf das nächste Jahr, Richtung Heimat.

In den nächsten Tagen werden noch Bilder das tolle Wochenende belegen.

Paddlergrüße von Philipp

 

 

 

Beteiligung auf der 1. Mai-Demonstration in Nürnberg

Die Naturfreunde sind ein Teil der Arbeiterbewegung. Was liegt näher. als sich auch an der Demonstration am 1. Mai zu beteiligen.

Sechs Jahre vor der Gründung der Naturfreunde, nämlich 1889 wurde dieser Tag von der Gründungsversammlung der sozialistischen Internationale zum „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen. Der Anlass war die Hinrichtung von fünf Arbeiterführern in Chicago nach einem Generalstreik zur Durchsetzung des Achtstundentages.( Provokateure hatten während einer Versammlung eine Bombe geworfen, wodurch Polizisten und Arbeiter getötet wurden) Bis zum Hitlerfaschismus war dieser Tag ein Streiktag, an dem die Arbeiter ihre Forderung auf die Straße trugen, auch gegen Demonstrationsverbote.

Erst die Nazis erklärten den 1. Mai zum „Tag der nationalen Arbeit“, um die Arbeiterschaft zu ködern. Nach 1945 wurde der 1. Mai zum Feiertag als „Tag der Arbeit“.

In dieser Tradition beteiligten wir uns mit einem Transparent, einem Infostand und unserer Kletterwand.

Wanderung mit den Kulmbacher NF mit insgesamt 52 Teilnehmern!

Am Sonntag 22.04.2018 machten sich 7 Nürnberger NF auf den Weg nach Waischenfeld, um mit 45 (!) Kulmbacher NF zu wandern.
Ich hab mich schon sehr auf Angelika gefreut, die ich schon vor einigen Jahren bei einer Wanderung in Kulmbach kennen gelernt habe. Auch dieses Mal waren viele nette, lustige Leute dabei, schön, daß wir eingeladen waren.

Es gibt bestimmt bald eine Gegeneinladung!

Oli hat uns super geführt, alles hat gepaßt! Vielen herzlichen Dank!

Danke für Reservierung zum Mittagessen im Biohof Gut Schönhof, es gut geschmeckt.

So war die Wanderroute:

Waischenfeld – Burg Waischenfeld – Saugendorfer Höhle – Burg Rabeneck – Gut Schönhof –
Waischenfeld
Länge: 11 km
Höhenmeter: 250 hm
Laufzeit: ca. 3-3,5 h
Steiler Anstieg: Felssteig zur Burg Rabeneck – Trittsicherheit notwendig!

Sportkletterkurs im Trubachtal, Fränkische Schweiz

Nach den anfangs recht durchwachsenen Wetterprognosen für den ersten Kurstag und morgendlichem Regen machten wir uns am Freitagnachmittag in Richtung Trubachtal zum Zeltplatz „Oma Eichler“ in der Fränkischen Schweiz auf, wohlwissend, dass uns in den kommenden zwei Tagen kaiserliches Wetter erwarten würde.  Dort angekommen bauten alle die über Nacht blieben ihre Zelte auf oder richteten ihr Wohnmobil ein. Anschließend ging es zu Fuß, wie auch schon im vergangenen Jahr, zum nahegelegenen Zehnerstein. Nicht zuletzt aufgrund seiner Nähe zum Zeltplatz wurde der Fels für den ersten Kurstag ausgewählt. Als Erstes stand das richtige Einbinden mittels Achterknoten, Klettern im Toprope und Sichern mittels HMS auf dem Programm. Trotz anhaltendem Nieselregen blieben fast alle Teilnehmer bis zum Einsetzen der Dämmerung am Fels und wir kletterten fast alle Routen an der Südwestseite des Massivs. Nachdem alle Routen wieder abgebaut waren, wurde es auch langsam dunkel und wir machten uns auf dem Weg zum Zeltplatz um den Abend beim Grillen gemütlich ausklingen zu lassen.

Am Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück nach einem kurzen Fußmarsch bei strahlendem Sonnenschein zu den Haselstaudener Wänden. Dort wurden die Kletter- und Sicherungsfähigkeiten der Teilnehmer weiter ausgebaut. Die eigentlich geplante Mittagspause wurde aufgrund der schier unersättlichen Kletterlust der meisten Teilnehmer auf den späten Nachmittag verlegt, wo wir dann bei weiterhin strahlendem Sonnenschein und einer Tasse Kaffee, den selbstgemachten Kuchen, der herzensguten und freundlichen „Oma Martha“, genossen. Die „Oma Martha“ ist die Tochter der in der Kletterszene weltweit bekannte „Oma Eichler“, die leider bereits verstorben ist. Sie führt zusammen mit ihrer Familie den Zeltplatz mit angrenzendem Kiosk weiter.

Nach der kurzen Kaffeepause ging es für einige unermüdliche Kraxler anschließend – getreu dem Motto: Kaffeetrinken ist integraler Bestandteil des Klettern – nochmals für eine weitere Klettereinheit an den Zehnerstein. Hier wurden nun einige Routen des Vortags wiederholt, aber auch Klassiker, wie der legendäre Seifertriss durchstiegen. Der Abend klang auch wie schon am Vortag in gemütlicher Runde mit leckeren fangfrisch gegrillten Forellen aus dem Nachbarteich aus.

Am Sonntag steuerten wir die etwas weiter entfernte Münchser Wand an. Hier konnten sich dann auch einige Teilnehmer in leichteren Routen im Vorstieg versuchen und sowohl ihre physischen als auch psychischen Grenzen ausloten. Außerdem wurde für Interessierte noch das Umbinden am Umlenker und Abseilen mittels Tube gezeigt und geübt.

Zu guter Letzt lässt sich sagen, dass es ein tolles und gelungenes Wochenende war, wo wir wieder einmal viele nette Menschen kennenlernen durften.

Wir hoffen, dass wir diesen tollen Sport allen ein wenig näher bringen konnten und wünschen allen noch viele schöne Stunden am Fels. Bis zum nächsten Mal.

Berg frei! Anke und Franz

Wanderausstellung »Banditi e ribelli« in Erlangen am 19.04.2018

Gemeinsame Veranstaltung
Naturfreunde Ortsgruppe Nürnberg-Mitte
VVN-BdA Kreisvereinigung Nürnberg/Fürth

Wanderausstellung »Banditi e ribelli« in Erlangen
Einladung zu einer Sonderführung durch die Ausstellung am 19. April 2018
Vom 26. März bis 20. April 2018 ist im Rathaus Erlangen (Foyer) die Ausstellung ›Banditi e ribelli‹ zu sehen.

Diese fotodokumentarische Ausstellung erzählt die Entwicklung des Partisanenkrieges in Italien zwischen 1943 und 1945. Kurze chronologisch aufgebaute Texte des Historikers Santo Peli und mehr als 120 Fotografien dokumentieren das Leben und die Anstrengungen der jungen Frauen und Männer, die gegen den Krieg, gegen Faschismus und gegen die Greuel der deutschen Besatzung kämpften.

Im Umfeld der Ausstellung gibt es auch ein umfangreiches Begleitprogramm – siehe http://resistenza.de/ausstellung-banditi-e-ribelli/ . Im Rahmen des Begleitprogramms sind auch Führungen durch die Ausstellung vorgesehen.

Die Naturfreunde und die VVN-BdA bieten für Interessierte eine Sonderführung durch die Ausstellung mit Nadja Bennewitz, Historikerin M.A.an.
Termin: Donnerstag, 19. April 2018 um 16.45 Uhr
Treffpunkt ist im Rathaus Erlangen (Foyer), Rathausplatz 1
Anmeldungen bitte bis zum 14. April 2018 an fh@eyho.de

Hinweis: Aufgrund der Öffnungszeiten im Rathaus ist ein späterer Beginn leider nicht möglich.

Bis zum 19. April
Naturfreunde Ortsgruppe Nürnberg-Mitte VVN-BdA Kreisvereinigung Nürnberg/Fürth

Besuch KZ-Außenlager Hersbruck und Wanderung auf die Houbirg

  Nach einer Führung über das ehemalige KZ-Gelände in Hersbruck mit über
40 Teilnehmern legten Mitglieder der Naturfreunde Ortsgruppe Nürnberg-Mitte am Samstag einen Kranz am Eingang der Doggerstollen nieder, um an die Opfer der Zwangsarbeit unter dem Naziregime zu erinnern.

„Erschreckend ist, wie dieses Lager in der Mitte der Stadt hat existieren können“, sagt eine Teilnehmerin. „Die Menschen müssen doch das Leid, die Hinrichtungen und den täglichen Marsch der Häftlinge zur Arbeit mitbekommen haben!“ Über 40 Personen ließen sich am Samstag Vormittag in drei Gruppen vom Verein Dokumentationsstätte Konzentrationslager Hersbruck über das Gelände zwischen Finanzamt, Fackelmanntherme und Amberger Straße führen, auf dem zwischen 1944 und
1945 9.000 Menschen interniert waren.
Auf dem Gelände nahe der Pegnitz herrschten schreckliche Bedingungen:
Die hygienischen Zustände waren katastrophal, Krankheiten grassierten unter den Inhaftierten. Die Häftlinge wurden systematisch geschlagen, gefoltert und ermordet. Unterernährt und psychisch ausgezehrt mussten die Menschen im Lager in dünner Häftlingskleidung und Holzschuhen jeden Tag zum Houbirg über Happurg laufen, um dort körperliche Schwerstarbeit zu verrichten. Die Produktion des BMW Werkes München Allach sollte wegen der Luftangriffe auf die deutsche Rüstungsproduktion unter Tage verlagert werden. Über 4.000 Menschen verloren durch das Konzentrationslager Hersbruck ihr Leben.
Nach den Führungen ging die Gruppe der Naturfreunde nach Happurg. Dort sahen sich die TeilnehmerInnen die Erinnerungsstätte an der Hunnenschlucht an. Am Kriegerdenkmal direkt davor wurde darauf hingewiesen, wie die klassische Erinnerungskultur an die beiden Weltkriege in Deutschland aussieht: Die deutschen Soldaten werden als Helden gefeiert, die Opfer und Gefallenen der anderen Länder nicht erwähnt, der Schrecken und das Leid des Krieges wird mit vaterländischen Pathos überspielt. Die letzte Station war der Eingang F zu den Doggerstollen. Hier zeigte der Redner der Naturfreunde die Verbindung von Nationalsozialistischen Terror und der deutschen
Wirtschaft: BMW, Siemens, Hoch Tief, AEG und viele andere Firmen verdienten an der Ausbeutung der Arbeitssklaven des NS Regimes. „Wir wollen nicht in Betroffenheit und Schrecken ob der unmenschlichen Verbrechen, die hier stattfanden stehenbleiben“, sagte der Redner der Naturfreunde bei der Kranzniederlegung zum Schluss. „Unsere Aufgabe ist es, alles dafür zu tun, dass Faschismus und Krieg nie wieder von Deutschland ausgehen

Skitouren im Bregenzer Wald

Vom 18.-21. Januar startete eine Gruppe der Nürnberger Naturfreunde zu einem verlängerten Skitourenwochenende im Bregenzer Wald.

Wegen der unbeständigen Wetterlage wählen wir die Anreise über das Allgäu und können nach Abklingen der Regenschauer von der Riedbergpassstraße aus das Riedberger Horn besteigen. Dies ist in letzter Zeit wegen der dort geplanten Skigebietserweiterung unter Missachtung der Alpenschutzkonvention ins Licht der kritischen Öffentlichkeit gelangt.

Am nächsten Tag starten wir von der hervorragenden Pension im Talort Schoppernau bei anhaltendem Schneefall eine Tour auf den Hausberg Brendler Lug und werden mit einer traumhaften Abfahrt im frischen Pulverschnee belohnt.

Abends genießen wir die einheimischen Käsespezialitäten aus den örtlichen Sennereien bei einer zünftigen Brotzeit in unserer Unterkunft.

Die Lawinengefahr bleibt nach weiteren Niederschlägen und starkem Wind kritisch, aber nachdem sich die dichten Wolken etwas gelichtet haben können wir am Samstag doch noch den 2067 m hohen markanten Klipperen in der Nähe des Damülser Skigebietes besteigen.

Nach starken Regenfällen am Samstagabend erwachen wir am Sonntagmorgen bei heftigem Schneetreiben. An eine weitere Bergtour ist bei überall hoher Lawinengefahr leider nicht zu denken.

So beenden wir unseren Aufenthalt mit einem Besuch in einem reizvollen historischen Gasthaus mit angeschlossener Destille im nahegelegenen Au, wo uns der Brennmeister noch viel Interessantes zur Herstellung hochprozentiger Spezialitäten und der Geschichte des Anwesens erzählt.

Gerne werden wir bei hoffentlich besseren Wetterbedingungen noch einmal dieses abwechslungsreiche Tourengebiet besuchen.

Berg frei! Stefan