Ausflug nach Soos/ Tschechien 16.2.2020

Blubb blubblubb! Die Mofetten im Naturschutzgebiet sprudeln vor sich hin und spucken CO2 und manchmal auch H2S aus. Dieter erklärt uns dieses vulkanische Phänomen, wir kosten das Heilwasser (schmeckt scheußlich). Hier kann man eine Mofette sprudeln sehen!

Nach dem Rundweg durch die Moorlandschaft – immer auf Bohlen über dem Schlanmm – tafeln wir dann auf Burg Wildstein ( Hrad Vildstejn ) Wildschwein, Hirsch und Forelle. So lässt es sich leben! Danke, Dieter für die tolle Exkursion!

Winter-Trails, Nebel- Panorama und Sonnen Abschluss

Wunderbarer Winternebel, einige rutschige Trails auf der Frankenalb und ein “vernebeltes” Panorama auf der Burg Hohenstein: Die MTB Gruppe der Naturfreunde startete am 21.12. auf Trail- Tour von Rupprechtstegen bis nach Schnaittach. Auf 22 km erlebten wir die typische Frankenalb Landschaft mit mystischen Felsen und einer ausgiebigen Einkehr im fränkischen Gasthof in Morsbrunn. Dabei war die Burg Hohenstein von Nebel umhüllt, das Ankatal schön mystisch und der “slicky” Enzenreuth Trail pures MTB Natur Vergnügen.  Klimafreundlich und bequem war die An- und Abreise mit der Bahn. Das gute dabei, jeder konnte Zu- und Aussteigen wie es passte, Start- und Zielorte waren gut zu erreichen und eine klimafreundliche Mobilität passt zu den Naturfreund*innen. Also, insgesamt eine schöne Sache mit 8 Mountainbiker*innen. Gerne wieder.

Saisonstart 2020 mit der traditionellen Dreikönigswanderung

Das gute Management von Franz hat dafür gesorgt, dass uns an diesem Tag die Sonne begleitete! Wäre hätte das nach den tristen vorhergehenden Tagen gedacht. Ca. 40 Naturfreunde, Freunde und Bekannte trafen sich im Landgasthof Jägerheim in Pruihausen bei Königstein, um sich vor der Wanderung erstmal die nötige konditionelle Grundlage durch Rehbraten oder Käsespätzle zu verschaffen. Die mit den „Öffentlichen“ etwas später Angereisten mussten etwas schneller essen, aber um 13.00 Uhr waren alle startklar für die 7 km lange Rundwanderung. Drei Generationen von einem Jahr bis 70+ , den Hund nicht zu vergessen, machten sich mehr oder weniger geordnet auf den Weg. Nach 4 Kilometern durch Wald, offenem Gelände, einem steileren Anstieg durch Felsen hindurch erreichten wir schließlich Breitenstein mit seiner sehenswerten „zweistöckigen“Kapelle: Oben konnte der Adel unter sich bleiben, unten konnte das gemeine Volk in einem schmucklosen Raum die (latainische) Predigt über einen Durchbruch mithören. Noch sensationeller als die Kapelle war allerdings der vorbereitete openair Glühweinausschank. Auch für Tee und Kaffee war gesorgt und „Willi“ durfte auch nicht fehlen. Kurz nach 16.00 Uhr erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt und etliche ließen sich noch den von der Wirtin gebackenen Kuchen im Jägerheim schmecken. Es war ein schöner Tag mit einer herrlichen Wanderung!

Herzlichen Dank an Renate, Franz und Hans, die an der Vorbereitung beteiligt waren!

Berg frei!

Manfred

Sonntagswanderung im Fürther Stadtwald

Am 15. September machten sich ca. ein Dutzend Naturfreunde auf den Weg, die nahe gelegenen Steinbrüche im Fürther Stadtwald zu erkunden. Die Wanderung begann an der Stadtförsterei bei Oberführberg und verlief zunächst über abwechslungsreiche Pfade an alten Sandsteinbrüchen entlang, die hauptsächlich bis zum Mittelalter und auch danach bis ins 20. Jahrhundert genutzt wurden, um für viele Bauwerke den begehrten Burgsandstein zu liefern. An vielen Sandsteinfelsen war noch gut die mühsame Handarbeit in Form der Meißelspuren zu erkennen und die Reste einer alten Schmiede belegten, dass die Werkzeuge dafür gleich an Ort und Stelle hergestellt und repariert wurden. Abseits der Pfade gab es richtigen Urwald zu sehen, denn einige Gebiete werden heute kaum noch betreten und somit nicht genutzt. Vom Ort er Entstehung der Baustoffe ging der Weg weiter zu einem Ort der Entsorgung. Die Fürther Erd- und Bauschuttdeponie Burgfarrnbach ist mittlerweile zum Teil begrünt und mit Büschen bewachsen und ließ einen Berg entstehen, wo vorher keiner war. Ein Wildgehege macht diesen Ort auch für Ausflügler mit Kindern interessant und sicherlich kann man im Winter hier gut rodeln. Wenn auch nicht natürlich entstanden, bot der Berg allerdings einen tollen Fernblick zu den vorstädtischen Dörfern und bis nach Fürth hinein. Vermutlich waren es Arbeiter der Deponie, die uns ein paar Gartenstühle spendiert hatten, so dass wir eine kleine Pause mit bestem Ausblick einlegen konnten. Der Hunger und der Durst führten und uns jedoch zielstrebig zu unserem letzten Ziel, dem „Grüner Felsenkeller“, bei dem es dann auch Bier und Brotzeit im Schatten der alten Bäume gab. In der Nähe gibt es auch einen ehemaligen Untertageabbau für Sandstein, der allerdings nicht mehr betreten werden kann. Nach der Rückkehr am Parkplatz hatten wir nun auch etliche Höhenmeter hinter uns, was man beim Namen „Fürther Stadtwald“ nicht unbedingt erwarten würde, denn wer denkt da schon ein kleines Mittelgebirge!

Brigitte und Klaus

Blitzlichter vom Sommerfest

Der befürchtete Regen blieb aus, so konnten wir das Fest bei angenehmen Temperaturen genießen. Nicht nur, dass Leckeres geprutzelt wurde, das Fest ist natürlich auch eine willkommene Gelegenheit, sich mit Freunden auszutauschen – oder auch um Naturfreunde kennen zu lernen. Um 22 Uhr musste Birgitta das Fest regelrecht abbrechen , zumindest offiziell, um noch das gemeinsame Aufräumen abzusichern. Etliche Nachtschwärmer machten aber noch im Dunkeln weiter! Eine neue Bereicherung war die musikalische Unterhaltung von Jonny mit Freunden, was hoffentlich in die Tradition unseres Sommerfestes eingeht!

Vielen Dank an die Band und allen Helfern, die für das Gelingen sorgten, ob als Organisator, „Grillmeister“, Salatproduzenten oder durch körperlichen Einsatz!

Mit Josef auf der Tiroler Ache

Da uns letztes Jahr die Polizei am 15. September am Einstieg in Kössen hinterte, weil angeblich ab Schlag 15.09. die Forellen laichen, waren wir dieses Jahr schon im Juli unterwegs. Wäre ja kein Problem, wenn nicht alle Campingplätze voll wären.Bis ins Inntal zum Einödsee mussten wir zum übernachten ausweichen, ein Campingplatz mit Schrebergartencharakter. Nach einem sonnigen Samstag und klarem Wasser trübte das die Stimmung abernicht. Das Wasser hätte aber ein bisschen mehr sein können! Dieser Wunsch wurde nach einer regenreichen Nacht erfüllt, der Pegel war um 15 cm gestiegen, das Wasser jetzt zwar braun, der Spaß aber nicht weniger

Paddeln mit Flüchtlingen

Es ist schon Tradition, dass wir jungen, meist unbegleiteten Flüchtlingen unsere Stadt aus der Flussperspektive zeigen. So auch am am 04. Juli mit einer Berufsintegrationsklasse der Berufsschule 2. Unser Nachwuchstrainer Josef hat die Jungs, sowie die Betreuerinnen sicher vom Lederersteg in den sicheren Hafen am Fuchsloch gebracht.

23. Familienfreizeit in Slowenien

Seit 23 Jahren findet unsere einwöchige Pfingstfreizeit in Slowenien statt, diesmal mit so vielen Teilnehmern wie noch nie. 180 Teilnehmer und 8 Übungsleiter! Bei manch einem kamen da vorher schon einige Zweifel auf, ob das überhaupt noch zu stemmen ist. Aber es wurde wieder eine unvergessliche Woche! Auch das gute Wetter hatte natürlich seinen Anteil.

Der Campingplatz in Sobec ist so groß, dass man sich weit ausbreiten kann, man hat nie den Eindruck einer Massenveranstaltung. Erst am Abend, wenn alle in der großen Runde zusammen sitzen um das Programm für den nächsten Tag zu besprechen, oder am ersten Tag bei der Kennenlernwanderung kann man über die „Massen“ staunen.

Wesentlichen Anteil am Gelingen dieser Freizeit hat natürlich unser „Orga-Team“ , unsere Übungsleiter und unser Koordinator und Moderator Franz. Die ausgebildeten Übungsleiter sorgten wie üblich für ein erlebnisreiches Programm zum Kajakfahren, Bergsteigen, Mountainbiken, Klettern, Canyoning und Wandern, wobei die Sicherheit immer an der ersten Stelle steht. Die Kajakkurse wurden heuer so weiter entwickelt, dass die Teilnehmer ihr Können im Laufe der Woche systematisch steiger konnten.

Wir Naturfreunde sind aber kein Dienstleistungsbetrieb, der nach Bezahlung Erwartungen bedient. Wenn mal was nicht klappen sollte, was selten vorkommt, wird das gemeinsam solidarisch gelöst. Den meisten Teilnehmern ist bewusst, dass Eigeninitiative gefragt ist und individuelle Kompetenzen eingebracht werden sollen. So gab es dann zum Beispiel auch Angebote im Kickboxen, Baumklettern mit Seilbahn für Kinder, Joga oder einen Kindernachmittag.

Natürlich stehen die sportlichen Aktivitäten in dieser Woche im Vordergrund, aber als Naturfreunde interessieren wir uns auch für Land und Leute und ihre Geschichte, die in diesem Fall auch die unsere ist. Die Nazis haben in diesem Land furchtbare Verbrechen begangen. Wie in den letzten Jahren besuchten wir deshalb mit einem angemieteten Bus auch wieder ein Partisanendenkmal und das Lazarett Franja. Auch ein Abend mit dem Thema „Brückenbauen nach Palästina“ und zur Münchner Räterepublik fanden großes Interesse.

Bis nächstes Jahr!

Gletscher- und Eiskurs Stubaital

Letztes Wochenende brachen 15 Berg- und Naturfreunde auf, um die höchsten Gipfel der Stubaier Alpen zu besteigen. Am Freitag stand die Anreise und der Aufstieg zur Nürnberger Hütte an. Diese erste Hürde (Ferienbeginn in mehreren Bundesländern/Arbeit/etc.) bewerkstelligten alle Teilnehmer erfolgreich, so dass kurz nach Mitternacht die Truppe vollständig war. So konnten wir Samstagfrüh – mehr oder weniger erholt – unsere Tour starten. Von der Nürnberger Hütte stiegen wir bei schönstem Wetter auf zum Wilden Freiger, 3418 m ü. A. Nach einer kleinen Rast bei bester Sicht am Gipfel, machten wir uns auf zum Abstieg zur Müllerhütte. Nach ein wenig Kraxelei am Grat, erreichten wir den Übeltalferner, welcher der größte Gletscher der Stubaier Alpen ist und seilten uns das erste Mal an. Da wir super in der Zeit lagen, wurde noch die Spaltenbergung mittels Mannschaftszug in der 5er-Seilschaft und in der 3er-Seilschaft gezeigt und erklärt. Anschließend stiegen wir die letzten Meter zur wunderschön gelegenen Müllerhütte erst ab und am Ende noch auf und erreichten diese bereits am frühen Nachmittag. Nach einem kleinen Begrüßungsschnaps, welcher uns vom Wirt pesönlich serviert wurde, wurden die Reserven mit leckerem Kaiserschmarrn, Kaffee und heißer Schoki wieder aufgefüllt. Die ungewöhnlich lange Zeit auf der Hütte wurde anschließend von einigen für einen kleinen Mittagsschlaf genutzt, während der Rest die Spielesammlung plünderte. Nach dem leckeren Abendessen wurde die Tour für den nächsten Tag besprochen und die Rucksäcke fertig gepackt. Da am Sonntag ab Mittag Regen gemeldet war, wollten wir möglichst früh aufbrechen. Von dieser Idee war der Hüttenwirt nur leider schwer zu begeistern. Letztendlich konnten wir ihn jedoch dazu überreden für uns um 5:00 Uhr Thermofrühstück zu machen. Wie sich am nächsten Tag zeigte, zahlte sich die „Early-Bird-Taktik“ wieder einmal aus..

Am Sonntag um 5:30 Uhr brachen wir somit im dichten Nebel auf zum Wilden Pfaff, 3456 m ü. A. und zum Zuckerhütl, 3507 m ü. A. Der Nebel verlieh der schönen Kletterei über den Ostgrat eine gar magische Stimmung und machte die Tour zu einem Abenteuer, so dass man den fehlenden Ausblick verschmerzen konnte und der ein oder die andere wahrscheinlich froh war nicht in die Tiefe blicken zu müssen. Bereits um kurz nach 7:00 Uhr standen wir dann auf dem ersten Gipfel. Nach einer kurzen Pause ging es auch direkt weiter zu Gipfel Nr. 2, den wir noch vor 9:00 Uhr erreichten. Als wir die letzten Höhenmeter zum Zuckerhütl erkletterten, riss das Nebelmeer plötzlich auf, so dass wir bei unserer Rast am Gipfel das wunderbare Bergpanorama genießen konnten. Als wir uns dann an den Abstieg machten, zog der Nebel wieder auf und hüllte uns in gespenstisches Weiß. Hier zeigte sich folglich zum ersten Mal, dass unser Zeitmanagement „on point“ war. Wir meisterten noch den langen Abstieg über Schneefelder, Gletscher und Geröll zur Dresdner Hütte. Hier teilten wir uns in eine gemütliche Gruppe und in eine schnellere Gruppe, welche bereits die Autos holte, auf. Beide Gruppen schafften es noch trockenen Fußes die letzten Höhenmeter bis zur Talbahnstation der Eisgratbahn abzusteigen. Kurz nachdem wir den Parkplatz erreichten, begann es wie aus Eimern zu schütten. Dies war das zweite Mal, dass wir merkten, dass unser Zeitmanagement an diesem Tag optimal war.

Nachdem wir die Ausrüstung in den Autos verstaut hatte, machten wir uns auf einen Gasthof zu suchen, um uns vor der Heimfahrt nochmal zu stärken. Wie sich zeigte, war dies die schwierigste Herausforderung des Wochenendes. Nach einigen Missverständnissen schafften wir es trotzdem noch den Kurs bei einem leckerem Essen abzuschließen.

Vielen Dank an die Trainer Anke und Franz für die Tourenplanung und dieses wunderschöne Wochenende!

Berg frei!

Caro

Paddel für Kind und Kegel

Kanadiertour für Kind und Kegel

25. Juli – 28. Juli 19

Mit Beginn der Sommerferien war es endlich soweit. 10 Erwachsene und 6 Kinder im Alter von 3 – 15 Jahren wagten sich dank tatkräftiger Unterstützung durch Jakob und Chris zum Paddeln auf den Regen. Vollbepackt mit Kanadiern und Kanus, Paddel, Helmen, Neoprens und Sicherheitswesten ging`s vom Naturfreundehaus am Freitagnachmittag los. Nach 2,5stündiger Fahrt kamen wir am urigen Campingplatz Höllensteinsee (Pirka) im „Bayerisch Kanada“ an. Angesichts der Temperaturen kühlten sich alle erstmal im See ab.

Die Zelte waren schnell aufgebaut und das Essen flink gekocht, so dass am Abend noch genügend Zeit zum Spielen, Planschen und Plaudern blieb.

Am Samstagmorgen verschob ein kurzer Regenguss das Frühstück etwas nach hinten. Doch bis zur Einstiegsstelle am Blaibacher Stausee hatten wir nicht weit, so dass wir schnell wieder im Zeitplan waren. Nach einer gründlichen Einweisung in die Paddel- und Lenktechnik konnte es losgehen: 3 Kanus und 2 Schlauchkanadier kämpften sich erfolgreich stromabwärts und das obwohl die Fließrichtung nur zu erahnen war.

Die wunderschöne Flusslandschaft ließ uns jedoch die Schmerzen in den Oberarmen vergessen. Nach einer gemütlichen Pause, vielen Wasserschlachten und einer originellen Wasserrutsche erreichten wir nach etwa vier Stunden Chamerau. Auch dieser Abend verging wie im Flug. Der „große Dalmuddi“ sollte gestürzt werden, doch der einzige Sturz, der um diese Uhrzeit zustande gebracht wurde, endete klatschnass und unfreiwillig im Höllensteinsee.

Die groß angekündigten Gewitter blieben auch in dieser Nacht aus, so dass wir am Sonntag die Zelte trocken abbauen konnten und dieses Mal sogar überpünktlich in Viechtach an der Einstiegsstelle unterhalb des Waldbahn- Bahnhofs loslegen konnten. Der schwarze Regen präsentierte uns auch hier seine schöne Uferlandschaft. Die Pause verbrachten wir dieses Mal in einer renaturierten Auenlandschaft, die Gelegenheit zum Schwimmen, Beobachten von Fischen und ein natürliches Gefälle zum Wasserrutschen bot.

Schon nach einer Stunde erreichten wir nach verschiedenen Enterungen und einem Wettrennen unseren Campingplatz am Höllensteinsee.

Das Paddel-Wochenende hat Groß und Klein einen Riesenspaß gemacht. Vielen Dank Jakob und Christel für die gelungene Organisation. Hoffentlich hat der schwarze Regen nächstes Jahr so viel Wasser, dass wir unser eigentliches Ziel in Angriff nehmen können.