Besuch KZ-Außenlager Hersbruck und Wanderung auf die Houbirg

  Nach einer Führung über das ehemalige KZ-Gelände in Hersbruck mit über
40 Teilnehmern legten Mitglieder der Naturfreunde Ortsgruppe Nürnberg-Mitte am Samstag einen Kranz am Eingang der Doggerstollen nieder, um an die Opfer der Zwangsarbeit unter dem Naziregime zu erinnern.

„Erschreckend ist, wie dieses Lager in der Mitte der Stadt hat existieren können“, sagt eine Teilnehmerin. „Die Menschen müssen doch das Leid, die Hinrichtungen und den täglichen Marsch der Häftlinge zur Arbeit mitbekommen haben!“ Über 40 Personen ließen sich am Samstag Vormittag in drei Gruppen vom Verein Dokumentationsstätte Konzentrationslager Hersbruck über das Gelände zwischen Finanzamt, Fackelmanntherme und Amberger Straße führen, auf dem zwischen 1944 und
1945 9.000 Menschen interniert waren.
Auf dem Gelände nahe der Pegnitz herrschten schreckliche Bedingungen:
Die hygienischen Zustände waren katastrophal, Krankheiten grassierten unter den Inhaftierten. Die Häftlinge wurden systematisch geschlagen, gefoltert und ermordet. Unterernährt und psychisch ausgezehrt mussten die Menschen im Lager in dünner Häftlingskleidung und Holzschuhen jeden Tag zum Houbirg über Happurg laufen, um dort körperliche Schwerstarbeit zu verrichten. Die Produktion des BMW Werkes München Allach sollte wegen der Luftangriffe auf die deutsche Rüstungsproduktion unter Tage verlagert werden. Über 4.000 Menschen verloren durch das Konzentrationslager Hersbruck ihr Leben.
Nach den Führungen ging die Gruppe der Naturfreunde nach Happurg. Dort sahen sich die TeilnehmerInnen die Erinnerungsstätte an der Hunnenschlucht an. Am Kriegerdenkmal direkt davor wurde darauf hingewiesen, wie die klassische Erinnerungskultur an die beiden Weltkriege in Deutschland aussieht: Die deutschen Soldaten werden als Helden gefeiert, die Opfer und Gefallenen der anderen Länder nicht erwähnt, der Schrecken und das Leid des Krieges wird mit vaterländischen Pathos überspielt. Die letzte Station war der Eingang F zu den Doggerstollen. Hier zeigte der Redner der Naturfreunde die Verbindung von Nationalsozialistischen Terror und der deutschen
Wirtschaft: BMW, Siemens, Hoch Tief, AEG und viele andere Firmen verdienten an der Ausbeutung der Arbeitssklaven des NS Regimes. „Wir wollen nicht in Betroffenheit und Schrecken ob der unmenschlichen Verbrechen, die hier stattfanden stehenbleiben“, sagte der Redner der Naturfreunde bei der Kranzniederlegung zum Schluss. „Unsere Aufgabe ist es, alles dafür zu tun, dass Faschismus und Krieg nie wieder von Deutschland ausgehen

Skitouren im Bregenzer Wald

Vom 18.-21. Januar startete eine Gruppe der Nürnberger Naturfreunde zu einem verlängerten Skitourenwochenende im Bregenzer Wald.

Wegen der unbeständigen Wetterlage wählen wir die Anreise über das Allgäu und können nach Abklingen der Regenschauer von der Riedbergpassstraße aus das Riedberger Horn besteigen. Dies ist in letzter Zeit wegen der dort geplanten Skigebietserweiterung unter Missachtung der Alpenschutzkonvention ins Licht der kritischen Öffentlichkeit gelangt.

Am nächsten Tag starten wir von der hervorragenden Pension im Talort Schoppernau bei anhaltendem Schneefall eine Tour auf den Hausberg Brendler Lug und werden mit einer traumhaften Abfahrt im frischen Pulverschnee belohnt.

Abends genießen wir die einheimischen Käsespezialitäten aus den örtlichen Sennereien bei einer zünftigen Brotzeit in unserer Unterkunft.

Die Lawinengefahr bleibt nach weiteren Niederschlägen und starkem Wind kritisch, aber nachdem sich die dichten Wolken etwas gelichtet haben können wir am Samstag doch noch den 2067 m hohen markanten Klipperen in der Nähe des Damülser Skigebietes besteigen.

Nach starken Regenfällen am Samstagabend erwachen wir am Sonntagmorgen bei heftigem Schneetreiben. An eine weitere Bergtour ist bei überall hoher Lawinengefahr leider nicht zu denken.

So beenden wir unseren Aufenthalt mit einem Besuch in einem reizvollen historischen Gasthaus mit angeschlossener Destille im nahegelegenen Au, wo uns der Brennmeister noch viel Interessantes zur Herstellung hochprozentiger Spezialitäten und der Geschichte des Anwesens erzählt.

Gerne werden wir bei hoffentlich besseren Wetterbedingungen noch einmal dieses abwechslungsreiche Tourengebiet besuchen.

Berg frei! Stefan

Unsere Dreikönigswanderung 2018

Seit Jahren wandern wir Naturfreunde am 6. Januar mit Freunden, ob es schneit, regnet oder windet! Hatten wir letztes Jahr eine herrliche Winterlandschaft mit 30 cm Neuschnee, waren wirdieses Jahr schon froh, dass uns der tagelange Regen der Vortage verschonte. Den matschigen Pfützen trotzten wir oder fanden doch noch trockenere Umgehungen.

Gestärkt nach Reh- oder Sauerbraten, Karpfen oder Tiroler Rösti im Landgasthof Reuthof bei Spieß in der Hersbrucker Schweiz  ging es los mit über 40 Marschierern jeden Alters auf die gut dreistündige Rundwanderung.

Meist verlief die von Franz ausgesuchte und von Birgitta und Wolfgang geführte Route auf passablen Forstwegen, durchquerte aber dann auch die Felsen des Eibengrates. Die Fitteren ließen es sich natürlich nicht nehmen,

über die Felsen des Eibengrates zu kraxeln. Zur Überraschung der Meisten stand dann plötzlich ein „Versorgungskiosk“ mit Glühwein oder einem Schnäpschen auf halben Weg, an dem man die Kraft für die letzten Kilometer zurück nach Reuthof tanken konnte.

Der eine Teil kehrte zum Abschluss nochmals in Reuthof zum Kaffe und Kuchen ein, 16 Leute machten noch einen Abstecher ins Naturfreundhaus der Laufer bei Schnaittach und wurden von den dortigen Freunden mit Donauwelle und Apfelkuchen verköstigt!

Ein schöner Tag ging zu Ende, unseren Dreikönigswanderungen halten wir die Tradition!

Wer sucht die nächste Route raus, Unterstützung erwünscht!!!

Manfred

 

 

NF Kulturclub

Hallo Kulturclub,
der Zimmerschied kommt wieder nach Nürnberg, ins Gostner Hoftheater!
Ich schau mir das hochgelobte Stück an:
sigi-zimmerschied-1netz.jpg
Sigi Zimmerschied: „Der siebte Tag“
Ich hab schon mein Ticket und sitze in der Reihe 9.
Wer kommt mit?
Ihr müßt schnell sein, Sigi ist immer gaaanz schnell ausverkauft.
LG
Brigitte
metzwimmer@yahoo.de

MTB-Wochenende am 14. und 15.10.17 in Thalheim

10 große MTB`ler traffen sich auf der Thalheimer Hütte bei herrlichen Herbstwetter um durch die Wälder rund um den  Happurger Stausee zu rocken, was auch dank unseres Guide vorzüglich Klappte. Manch eine Passage wurde von einigen manchmal bergauf , aber auch bergab geschoben. Samstagabend wurde auf der Hütte gegrillt und einiges an Gemüse verzerrt.

So war es für alle ein tolles Wochenende , nächstes Jahr wieder, darin waren sich alle einig.

Bericht von Wolfgang H.

Unsere traumhaft schöne Wanderung am 15.10.2017

   Unsere traumhaft schöne Wanderung am 15.10.2017

Start war um 10:15 am Bahnhof Ebermannstadt, wir sind durch Ebermannstadt an der Wiesent gen Norden an der Bahnlinie entlang Rchtung Ebermare (Freibad,) gelaufen und haben die Wiesent überquert. Weiter gings mit guter Laune auf einem Feldweg bis Gasselsdorf.

Am Ortsende dann einen  Hohlweg hoch (an den Kellern vorbei) gen Hummerstein durch sonnigen Laubwald.

Am Hummerstein hatten wir einen atemberaubenden Blick über Ebermannstadt bis nach Erlangen und über die Burgruine Neideck bis kurz vor Muggendorf.
Weiter gings den Frankenweg über den Pavillon in Streitberg mit Blick über Streitberg, wir sahen Kletterer am Felsen der Ruine Streitberg.
Unterhalb der Ruine liefen wir weiter Richtung Streitberg, an der Muschelquelle machten wir eine kleine Rast.

Durch sonnendurchfluteten Laubwald  wanderten wir weiter die Hügel auf und ab, über sonnige Waldlichtungen und schmale, verwurzelte Wanderwege am Abgrund entlang ��

Um 15:30 Einkehr im AKZENT Hotel Restaurant Goldner Stern mit super leckerem Essen ��

Um 17:15 fuhren wir  mit der letzten Diessellok diesen Jahres zurück nach Ebermannstadt.

Toll wars, danke Dirk.

Das mach mer mal wieder!

Brigitte Metz

 

 

Herbstfahrt auf der Kössener Ache

23./24 .September – ein Traumwochenende

Wären wir, wie eigentlich geplant. eine Woche früher gefahren, wären wir im Sauwetter gelandet. Es war also eine super Idee von Ulla, die Wettervorhersage eine Woche vorher zu orakeln: sie versprach sommerliche Temperaturen bei Sonnenschein und blauem Wasser. Und so kam es auch!!! Zwei Tage Genusspaddeln mit Lust zum Üben, auch mit Schwimmübungen, die der Lust keinen Abbruch taten.

In entspannter (?) Atmosphäre lösten wir im Team auch das Problem der vergessenen Sitzbretter für den Schlauchkanadier am Einstieg, aber nächstes mal …….!

Berg (und Wasser)  frei!

Manfred

Weinwanderung gecancelt!!

Statt dessen:

Super Spontanwanderung

So. 15.10.2017

Oktober 15

Schöne Ausblicke auf das Wiesenttal und die Ruine Neideck

TREFFPUNKT:

Fürth HBH  08.40 UHR
Wir fahren mit der S1 um 8.57 los!!
Tagesticket plus für 2 Pers 19.10 €
 ZURÜCK: 18.02 Uhr oder 19.02. Uhr
 
Wer selbst hinfährt:
 
Beginn: 10 Uhr Ebermannstadt Bahnhof
Ende: 17:45 Ebermannstadt
von Ebs nach Gasseldorf auf den Hummerstein.
Von dort den Frankenweg folgend über Binghöhle nach Streitberg.
an der Muschelquelle vorbei am Wisenthang entlang gen Muggendorf.
Dort Einkehr im Gasthaus Brückla (Biergarten direkt an der Wisent).
Von hier  mit der Diesellok zurück nach Ebermannstadt (6 Euro)

Kondition: Mittelmäßig
15 km
500 Hm auf/abstieg
Reine Gehzeit: 4h
Anspruch: an ein paar stellen trittsicherheit erforderlich.

Gutes Schuhwerk/Regenkleidung/kleine Brotzeit/Wasser
 Bitte sofort bei Dirk anmelden!
Aber bis spätestens heute abend!!!

 

 
Dirk


Dirk Klinger / Fotograf
Hirschenstr. 19
90762 Fürth

0173-5855551
0911-1207536
maildibejo@web.de
d.klinger.photography@arcor.de

Sonntag keine Wanderung

Hallo Wanderer,

wegen schlechter Wetterprognose hat Fuzzy die Wanderung „Klumpertal“ die am Sonntag 08.10.2017 geplant war, gecancelt.

Er peilt den Feiertag, 31.10. an und bittet um Anmeldung bis

 Donnerstag 26.10. bei ihm selbst: Fuzzy Rupprecht <klaus.rupprecht@jbhost.de>