Fuchslochtreff Juli 2018

Wie jeden 2. Donnerstag im Monat, 12. Juli
19.00 Uhr, Naturfreundehaus Fuchsloch,
Adolf-Braun-Str. 40

Liebe Naturfreunde und Freunde der Naturfreunde,

man kann sich ja auch mal ohne Programm oder Thema einfach zusammen setzen. Zum Erzählen, Fragen oder Planen gibt es immer was! Oder mal ganz einfach um ein Feuer zusammensitzen und den Abend genießen. Und wer will, bringt auch was zu Grillen mit!
Na denn!

Berg frei!

Manfred

MTB-Wochenende

Am 23/24. Juni 2018 trafen wir uns in der Fränkischen zum Biken. Samstag machten wir die 3 Steinetour. Seigelstein,Kreuzstein, Heroldstein.

Alles wunderschöne Energieorte. Abends grillten wir, die Mädchen gingen in die Sauna, die Buben schürten Feuer.

Sonntag ging es zur „Lagune“ Gügel und zurück auf schönen, einsamen Trials mit Pause um Kirschbäume zu plündern.

Nach dem Mittagessen im Biergarten löste sich die Gruppe mit einem Grinsen im Gesicht nach und nach langsam auf.

Ein gelungenes Wochenende! Vielleicht bis bald!

Euer Wolfi

20 Jahre Slowenienfreizeit…… und kein Ende!

Seit 20 Jahren gibt es diese Familienfreizeit unserer Ortsgruppe nun und statt zu altern und zu schwächeln, wird sie immer attraktiver: 111 Teilnehmer (laut Teilnehmerliste) von einem Jahr bis 70 Jahren, Urgesteine seit der ersten Freizeit, sowie viele neue Gesichter paddelten, kletterten, wanderten, beteiligten sich an Mountainbike Kursen, begeisterten sich beim Canyoning oder relaxten. Für jeden war was dabei!

Natürlich auch für die vielen Kinder!

Übungsleiter boten täglich mehrere professionelle Kurse an, dass man sich oft hätte zerreißen wollen, um überall dabei sein zu können. Geh ich heute mit wandern, oder doch lieber paddeln – und anschließend auch noch klettern. Oder mach ich heute mal nix und fahr mit dem Rad nur in den nächsten Ort und genieße die slowenischen Kuchenspezialitäten: täglich schwierige Entscheidungen!

Vor allen Dingen für die Organisatoren, auch ORGA-Team genannt, ist es natürlich eine gewaltige Herausforderung. Wie kann das mit so vielen Menschen mit so unterschiedlichsten Interessen funktionieren?

Abendlich treffen sich alle Teilnehmer in der großen Runde zum sogenannten indianischen „Pow Wow“, bei dem die Angebote des nächsten Tages zusammengetragen und auf einer Flipchart festgehalten werden. Im Unterschied zu kommerziellen Anbietern bieten nicht nur die „Offiziellen“ Kurse an, sondern diese Freizeit lebt von der Initiative und Solidarität der Teilnehmer. Hier kommen spontane Angebote von Yoga, Reiten, Wanderungen, Kindernachmittagen mit Baumklettern, politische Vorträge zum Abend und vieles mehr zum Wochenprogramm dazu. Im Rückblick wird der vergangene Tag kritisch besprochen und ausgewertet und das Ganze von unserm Franz als Moderator in humorvoller Art aufbereitet.

Oft war der Abend dabei noch nicht zu Ende. Entweder endete er unter den Klängen der Gitarren oder mit Vorträgen über die Geschichte der Naturfreunde, die aktuelle Situation in Kurdistan oder mit einem Bericht über den Besuch beim Triester Partisanenchor.

Nicht zu vergessen: durch das Miteinander mit den vielen Kindern entwickelte sich am Rande des  Geschehens die Initiative für eine neue Kindergruppe! Das ist besonders wichtig, denn die Kinder von vor 20 Jahren sind die Macher von heute!!!

Ein Höhepunkt der Woche ist natürlich, wie jedes Jahr, die große gemeinsame riesige Essenstafel mit einem gemeinsamen Büffet und gegrillten Forellen oder slowenische Cevapcici mit Ajvar, den wir uns auch durch keinen Regenschauer nehmen lassen.

Ein soziales Miteinander kennzeichnet die ganze Woche, jeder packt mit an beim Auf- und Abbau des Gemeinschaftszeltes, beim Transport der Kajaks und Schlauchboote, in der gemeinsamen Küche einer Zeltgemeinschaft…“Neue“ sind schnell integriert und gehören gleich dazu! Das ist nur möglich, weil wir Naturfreunde als politische Freizeitorganisation Sport, Mensch und Natur als eine soziale Einheit und Beziehung sehen.

Der Vorstand der Ortsgruppe bedankt sich nochmals ausdrücklich bei allen, die diese Freizeit ermöglichen, auch bei denen, die selber nicht so in Erscheinung treten wie unsere Kassiererin, denn ohne Moos wär gar nix los.

Auch vielen Dank bei den Mitgliedern der Ortsgruppe Eibach und beim Kanuverein Nürnberg, die sich tatkräftig einbrachten.

 

Berg frei!

Manfred Eiselt

Wanderung zur Ludwig-Göhring-Höhle

Wir wollen am Samstag, den 16. Juni in der Nähe von Neuhaus a.d. Pegnitz an einer Höhle im Veldensteiner Forst eine Gedenktafel für Ludwig Göring anbringen. Göring war Kommunist, Deserteur und aktiver Antifaschist. In der Höhle druckte er Flugblätter gegen das Naziregime. Bei der Übergabe der Flugblätter in Nürnberg wurde Göring festgenommen und inhaftiert.
Angesichts des Rechtsrutsches in Deutschland und Europa und dem Erstarken faschistischer Bewegungen ist es notwendig an die Widerstandskämpfer von damals zu erinnern und sie sich heute zum Vorbild zu nehmen.

Treffpunkt Sa. 16. Juni, Hbf. Nürnberg, Osthalle, 10.20 Uhr (Abfahrt 10.37 Uhr, Gleis 20)
oder am Bahnhof Neuhaus a.d. Pegnitz 11.00 Uhr

Wanderung zu Höhle ca. 1 Std., zurück in Neuhaus gegen 14.00. Evtl. Einkehr Kommunbräu Neuhaus.

Wir freuen uns darauf, der Tafelanbringung eine würdigen und festlichen Charakter zu verleihen.

Wanderung am Pfingstmontag

mit Günther Bauer im Fichtelgebirge.

Es war wunderschön und wir waren eine wirklich nette, harmonische  Gruppe von 8 Leuten. Das Wetter war bombastisch und der Ausklang war natürlich im Biergarten.

Einmal im Jahr muß es einfach das Fichtelgebirge sein und auch mal eine etwas längere Wanderung mit ein paar Steigungen, man gönnt sich ja sonst nix. Die alten Knochen, Muskeln und Bänder müssen beansprucht werden! Von nix kummt nix!

Danke Günther und Sonja!

18 schneebg19.JPGNf-Tourverlauf-Aufzeichung komoot

Kajak Treff

Der Saisonstart ist mehr als gelungen! Alle Etappen sind im Mai mindestens einmal angefahren worden! Ein Techniktag hat schon zwei Mal stattgefunden. Unser Standartstück und das Ausdauerstück bis Vach haben wir jeweils einmal befahren.

Nun fahren wir alle nach Slowenien und im Juni geht es wieder weiter.

Kajak Tour auf der Wiesent

Trotz schauriger Wettervorhersage trafen sich 14 von 20 angemeldeten Teilnehmer.

Bei bestem Wetter befuhren wir die Wiesent von Doos bis zum Sachsenwehr. Es war für alle wiedermal ein schönes, gemeinsames Erlebnis.

Das Grillen im NFH beendete den Tag zur volllen Zufriedenheit für alle.

Mit besten Grüßen

Wolfgang

Kajak fahren auf der Ammer

Zwei wunderbare Paddeltage liegen für 7 Kanuten aus ganz Bayern hinter und neue Freundschaften vor uns. Wie zu erwarten, war es ein grandioses Wochenende!! Trotz Sonnenbrandgefahr Stufe 7!! (von 7) wagten wir uns in die reißenden Fluten.. Naja,.. zumindest paddelten wir in dem was übrig geblieben war (knapp über Mindestdurchfluss). Durch die zurückliegende Trockenperiode, war leider nicht mehr viel Wasser in der Ammer. Trotzdem reichte es aus, um ohne große Kratzer heil unten anzukommen.

Am Samstag paddelten wir zum Saisonstart und zum warm werden das untere Stück. Am Sonntag legten wir uns dann mit der Scheibum an. Durch den niedrigen Pegel war die Rippe, die an dieser Stelle den Fluss bestimmt, ziemlich frei gelegen. Der Fluss war dadurch auf eine enge Durchfahrt begrenz und die Ideallinie nur schwer zu halten. Alle meisterten die Stelle problemlos. Vielleicht lag es auch an dem Baum noch weiter oben, gleich zu Beginn, der unser Team doch ein wenig aufmischte und wach rüttelte J

Das bewirtete Naturfreunde Haus mit einem super toll gelegenen Campingplatz in Saulgrub stellte unser Basecamp dar. Da man nach einem anstrengenden Paddeltag schließlich mit einem vollen Bauch am besten entspannen und sich erholen kann, kam uns die Hausmannskost hier gerade Recht. Wir bekamen sogar Spätzle mit Schnitzel als Beilage, so groß war der Hunger..

Am Sonntagnachmittag fuhren dann alle wieder zufrieden und voller Vorfreude auf das nächste Jahr, Richtung Heimat.

In den nächsten Tagen werden noch Bilder das tolle Wochenende belegen.

Paddlergrüße von Philipp