Archiv der Kategorie: Berichte

MTB-Wochenende

Am 23/24. Juni 2018 trafen wir uns in der Fränkischen zum Biken. Samstag machten wir die 3 Steinetour. Seigelstein,Kreuzstein, Heroldstein.

Alles wunderschöne Energieorte. Abends grillten wir, die Mädchen gingen in die Sauna, die Buben schürten Feuer.

Sonntag ging es zur „Lagune“ Gügel und zurück auf schönen, einsamen Trials mit Pause um Kirschbäume zu plündern.

Nach dem Mittagessen im Biergarten löste sich die Gruppe mit einem Grinsen im Gesicht nach und nach langsam auf.

Ein gelungenes Wochenende! Vielleicht bis bald!

Euer Wolfi

20 Jahre Slowenienfreizeit…… und kein Ende!

Seit 20 Jahren gibt es diese Familienfreizeit unserer Ortsgruppe nun und statt zu altern und zu schwächeln, wird sie immer attraktiver: 111 Teilnehmer (laut Teilnehmerliste) von einem Jahr bis 70 Jahren, Urgesteine seit der ersten Freizeit, sowie viele neue Gesichter paddelten, kletterten, wanderten, beteiligten sich an Mountainbike Kursen, begeisterten sich beim Canyoning oder relaxten. Für jeden war was dabei!

Natürlich auch für die vielen Kinder!

Übungsleiter boten täglich mehrere professionelle Kurse an, dass man sich oft hätte zerreißen wollen, um überall dabei sein zu können. Geh ich heute mit wandern, oder doch lieber paddeln – und anschließend auch noch klettern. Oder mach ich heute mal nix und fahr mit dem Rad nur in den nächsten Ort und genieße die slowenischen Kuchenspezialitäten: täglich schwierige Entscheidungen!

Vor allen Dingen für die Organisatoren, auch ORGA-Team genannt, ist es natürlich eine gewaltige Herausforderung. Wie kann das mit so vielen Menschen mit so unterschiedlichsten Interessen funktionieren?

Abendlich treffen sich alle Teilnehmer in der großen Runde zum sogenannten indianischen „Pow Wow“, bei dem die Angebote des nächsten Tages zusammengetragen und auf einer Flipchart festgehalten werden. Im Unterschied zu kommerziellen Anbietern bieten nicht nur die „Offiziellen“ Kurse an, sondern diese Freizeit lebt von der Initiative und Solidarität der Teilnehmer. Hier kommen spontane Angebote von Yoga, Reiten, Wanderungen, Kindernachmittagen mit Baumklettern, politische Vorträge zum Abend und vieles mehr zum Wochenprogramm dazu. Im Rückblick wird der vergangene Tag kritisch besprochen und ausgewertet und das Ganze von unserm Franz als Moderator in humorvoller Art aufbereitet.

Oft war der Abend dabei noch nicht zu Ende. Entweder endete er unter den Klängen der Gitarren oder mit Vorträgen über die Geschichte der Naturfreunde, die aktuelle Situation in Kurdistan oder mit einem Bericht über den Besuch beim Triester Partisanenchor.

Nicht zu vergessen: durch das Miteinander mit den vielen Kindern entwickelte sich am Rande des  Geschehens die Initiative für eine neue Kindergruppe! Das ist besonders wichtig, denn die Kinder von vor 20 Jahren sind die Macher von heute!!!

Ein Höhepunkt der Woche ist natürlich, wie jedes Jahr, die große gemeinsame riesige Essenstafel mit einem gemeinsamen Büffet und gegrillten Forellen oder slowenische Cevapcici mit Ajvar, den wir uns auch durch keinen Regenschauer nehmen lassen.

Ein soziales Miteinander kennzeichnet die ganze Woche, jeder packt mit an beim Auf- und Abbau des Gemeinschaftszeltes, beim Transport der Kajaks und Schlauchboote, in der gemeinsamen Küche einer Zeltgemeinschaft…“Neue“ sind schnell integriert und gehören gleich dazu! Das ist nur möglich, weil wir Naturfreunde als politische Freizeitorganisation Sport, Mensch und Natur als eine soziale Einheit und Beziehung sehen.

Der Vorstand der Ortsgruppe bedankt sich nochmals ausdrücklich bei allen, die diese Freizeit ermöglichen, auch bei denen, die selber nicht so in Erscheinung treten wie unsere Kassiererin, denn ohne Moos wär gar nix los.

Auch vielen Dank bei den Mitgliedern der Ortsgruppe Eibach und beim Kanuverein Nürnberg, die sich tatkräftig einbrachten.

 

Berg frei!

Manfred Eiselt

Kajak fahren auf der Ammer

Zwei wunderbare Paddeltage liegen für 7 Kanuten aus ganz Bayern hinter und neue Freundschaften vor uns. Wie zu erwarten, war es ein grandioses Wochenende!! Trotz Sonnenbrandgefahr Stufe 7!! (von 7) wagten wir uns in die reißenden Fluten.. Naja,.. zumindest paddelten wir in dem was übrig geblieben war (knapp über Mindestdurchfluss). Durch die zurückliegende Trockenperiode, war leider nicht mehr viel Wasser in der Ammer. Trotzdem reichte es aus, um ohne große Kratzer heil unten anzukommen.

Am Samstag paddelten wir zum Saisonstart und zum warm werden das untere Stück. Am Sonntag legten wir uns dann mit der Scheibum an. Durch den niedrigen Pegel war die Rippe, die an dieser Stelle den Fluss bestimmt, ziemlich frei gelegen. Der Fluss war dadurch auf eine enge Durchfahrt begrenz und die Ideallinie nur schwer zu halten. Alle meisterten die Stelle problemlos. Vielleicht lag es auch an dem Baum noch weiter oben, gleich zu Beginn, der unser Team doch ein wenig aufmischte und wach rüttelte J

Das bewirtete Naturfreunde Haus mit einem super toll gelegenen Campingplatz in Saulgrub stellte unser Basecamp dar. Da man nach einem anstrengenden Paddeltag schließlich mit einem vollen Bauch am besten entspannen und sich erholen kann, kam uns die Hausmannskost hier gerade Recht. Wir bekamen sogar Spätzle mit Schnitzel als Beilage, so groß war der Hunger..

Am Sonntagnachmittag fuhren dann alle wieder zufrieden und voller Vorfreude auf das nächste Jahr, Richtung Heimat.

In den nächsten Tagen werden noch Bilder das tolle Wochenende belegen.

Paddlergrüße von Philipp

 

 

 

Sportkletterkurs im Trubachtal, Fränkische Schweiz

Nach den anfangs recht durchwachsenen Wetterprognosen für den ersten Kurstag und morgendlichem Regen machten wir uns am Freitagnachmittag in Richtung Trubachtal zum Zeltplatz „Oma Eichler“ in der Fränkischen Schweiz auf, wohlwissend, dass uns in den kommenden zwei Tagen kaiserliches Wetter erwarten würde.  Dort angekommen bauten alle die über Nacht blieben ihre Zelte auf oder richteten ihr Wohnmobil ein. Anschließend ging es zu Fuß, wie auch schon im vergangenen Jahr, zum nahegelegenen Zehnerstein. Nicht zuletzt aufgrund seiner Nähe zum Zeltplatz wurde der Fels für den ersten Kurstag ausgewählt. Als Erstes stand das richtige Einbinden mittels Achterknoten, Klettern im Toprope und Sichern mittels HMS auf dem Programm. Trotz anhaltendem Nieselregen blieben fast alle Teilnehmer bis zum Einsetzen der Dämmerung am Fels und wir kletterten fast alle Routen an der Südwestseite des Massivs. Nachdem alle Routen wieder abgebaut waren, wurde es auch langsam dunkel und wir machten uns auf dem Weg zum Zeltplatz um den Abend beim Grillen gemütlich ausklingen zu lassen.

Am Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück nach einem kurzen Fußmarsch bei strahlendem Sonnenschein zu den Haselstaudener Wänden. Dort wurden die Kletter- und Sicherungsfähigkeiten der Teilnehmer weiter ausgebaut. Die eigentlich geplante Mittagspause wurde aufgrund der schier unersättlichen Kletterlust der meisten Teilnehmer auf den späten Nachmittag verlegt, wo wir dann bei weiterhin strahlendem Sonnenschein und einer Tasse Kaffee, den selbstgemachten Kuchen, der herzensguten und freundlichen „Oma Martha“, genossen. Die „Oma Martha“ ist die Tochter der in der Kletterszene weltweit bekannte „Oma Eichler“, die leider bereits verstorben ist. Sie führt zusammen mit ihrer Familie den Zeltplatz mit angrenzendem Kiosk weiter.

Nach der kurzen Kaffeepause ging es für einige unermüdliche Kraxler anschließend – getreu dem Motto: Kaffeetrinken ist integraler Bestandteil des Klettern – nochmals für eine weitere Klettereinheit an den Zehnerstein. Hier wurden nun einige Routen des Vortags wiederholt, aber auch Klassiker, wie der legendäre Seifertriss durchstiegen. Der Abend klang auch wie schon am Vortag in gemütlicher Runde mit leckeren fangfrisch gegrillten Forellen aus dem Nachbarteich aus.

Am Sonntag steuerten wir die etwas weiter entfernte Münchser Wand an. Hier konnten sich dann auch einige Teilnehmer in leichteren Routen im Vorstieg versuchen und sowohl ihre physischen als auch psychischen Grenzen ausloten. Außerdem wurde für Interessierte noch das Umbinden am Umlenker und Abseilen mittels Tube gezeigt und geübt.

Zu guter Letzt lässt sich sagen, dass es ein tolles und gelungenes Wochenende war, wo wir wieder einmal viele nette Menschen kennenlernen durften.

Wir hoffen, dass wir diesen tollen Sport allen ein wenig näher bringen konnten und wünschen allen noch viele schöne Stunden am Fels. Bis zum nächsten Mal.

Berg frei! Anke und Franz

Besuch KZ-Außenlager Hersbruck und Wanderung auf die Houbirg

  Nach einer Führung über das ehemalige KZ-Gelände in Hersbruck mit über
40 Teilnehmern legten Mitglieder der Naturfreunde Ortsgruppe Nürnberg-Mitte am Samstag einen Kranz am Eingang der Doggerstollen nieder, um an die Opfer der Zwangsarbeit unter dem Naziregime zu erinnern.

„Erschreckend ist, wie dieses Lager in der Mitte der Stadt hat existieren können“, sagt eine Teilnehmerin. „Die Menschen müssen doch das Leid, die Hinrichtungen und den täglichen Marsch der Häftlinge zur Arbeit mitbekommen haben!“ Über 40 Personen ließen sich am Samstag Vormittag in drei Gruppen vom Verein Dokumentationsstätte Konzentrationslager Hersbruck über das Gelände zwischen Finanzamt, Fackelmanntherme und Amberger Straße führen, auf dem zwischen 1944 und
1945 9.000 Menschen interniert waren.
Auf dem Gelände nahe der Pegnitz herrschten schreckliche Bedingungen:
Die hygienischen Zustände waren katastrophal, Krankheiten grassierten unter den Inhaftierten. Die Häftlinge wurden systematisch geschlagen, gefoltert und ermordet. Unterernährt und psychisch ausgezehrt mussten die Menschen im Lager in dünner Häftlingskleidung und Holzschuhen jeden Tag zum Houbirg über Happurg laufen, um dort körperliche Schwerstarbeit zu verrichten. Die Produktion des BMW Werkes München Allach sollte wegen der Luftangriffe auf die deutsche Rüstungsproduktion unter Tage verlagert werden. Über 4.000 Menschen verloren durch das Konzentrationslager Hersbruck ihr Leben.
Nach den Führungen ging die Gruppe der Naturfreunde nach Happurg. Dort sahen sich die TeilnehmerInnen die Erinnerungsstätte an der Hunnenschlucht an. Am Kriegerdenkmal direkt davor wurde darauf hingewiesen, wie die klassische Erinnerungskultur an die beiden Weltkriege in Deutschland aussieht: Die deutschen Soldaten werden als Helden gefeiert, die Opfer und Gefallenen der anderen Länder nicht erwähnt, der Schrecken und das Leid des Krieges wird mit vaterländischen Pathos überspielt. Die letzte Station war der Eingang F zu den Doggerstollen. Hier zeigte der Redner der Naturfreunde die Verbindung von Nationalsozialistischen Terror und der deutschen
Wirtschaft: BMW, Siemens, Hoch Tief, AEG und viele andere Firmen verdienten an der Ausbeutung der Arbeitssklaven des NS Regimes. „Wir wollen nicht in Betroffenheit und Schrecken ob der unmenschlichen Verbrechen, die hier stattfanden stehenbleiben“, sagte der Redner der Naturfreunde bei der Kranzniederlegung zum Schluss. „Unsere Aufgabe ist es, alles dafür zu tun, dass Faschismus und Krieg nie wieder von Deutschland ausgehen

Skitouren im Bregenzer Wald

Vom 18.-21. Januar startete eine Gruppe der Nürnberger Naturfreunde zu einem verlängerten Skitourenwochenende im Bregenzer Wald.

Wegen der unbeständigen Wetterlage wählen wir die Anreise über das Allgäu und können nach Abklingen der Regenschauer von der Riedbergpassstraße aus das Riedberger Horn besteigen. Dies ist in letzter Zeit wegen der dort geplanten Skigebietserweiterung unter Missachtung der Alpenschutzkonvention ins Licht der kritischen Öffentlichkeit gelangt.

Am nächsten Tag starten wir von der hervorragenden Pension im Talort Schoppernau bei anhaltendem Schneefall eine Tour auf den Hausberg Brendler Lug und werden mit einer traumhaften Abfahrt im frischen Pulverschnee belohnt.

Abends genießen wir die einheimischen Käsespezialitäten aus den örtlichen Sennereien bei einer zünftigen Brotzeit in unserer Unterkunft.

Die Lawinengefahr bleibt nach weiteren Niederschlägen und starkem Wind kritisch, aber nachdem sich die dichten Wolken etwas gelichtet haben können wir am Samstag doch noch den 2067 m hohen markanten Klipperen in der Nähe des Damülser Skigebietes besteigen.

Nach starken Regenfällen am Samstagabend erwachen wir am Sonntagmorgen bei heftigem Schneetreiben. An eine weitere Bergtour ist bei überall hoher Lawinengefahr leider nicht zu denken.

So beenden wir unseren Aufenthalt mit einem Besuch in einem reizvollen historischen Gasthaus mit angeschlossener Destille im nahegelegenen Au, wo uns der Brennmeister noch viel Interessantes zur Herstellung hochprozentiger Spezialitäten und der Geschichte des Anwesens erzählt.

Gerne werden wir bei hoffentlich besseren Wetterbedingungen noch einmal dieses abwechslungsreiche Tourengebiet besuchen.

Berg frei! Stefan

Unsere Dreikönigswanderung 2018

Seit Jahren wandern wir Naturfreunde am 6. Januar mit Freunden, ob es schneit, regnet oder windet! Hatten wir letztes Jahr eine herrliche Winterlandschaft mit 30 cm Neuschnee, waren wirdieses Jahr schon froh, dass uns der tagelange Regen der Vortage verschonte. Den matschigen Pfützen trotzten wir oder fanden doch noch trockenere Umgehungen.

Gestärkt nach Reh- oder Sauerbraten, Karpfen oder Tiroler Rösti im Landgasthof Reuthof bei Spieß in der Hersbrucker Schweiz  ging es los mit über 40 Marschierern jeden Alters auf die gut dreistündige Rundwanderung.

Meist verlief die von Franz ausgesuchte und von Birgitta und Wolfgang geführte Route auf passablen Forstwegen, durchquerte aber dann auch die Felsen des Eibengrates. Die Fitteren ließen es sich natürlich nicht nehmen,

über die Felsen des Eibengrates zu kraxeln. Zur Überraschung der Meisten stand dann plötzlich ein „Versorgungskiosk“ mit Glühwein oder einem Schnäpschen auf halben Weg, an dem man die Kraft für die letzten Kilometer zurück nach Reuthof tanken konnte.

Der eine Teil kehrte zum Abschluss nochmals in Reuthof zum Kaffe und Kuchen ein, 16 Leute machten noch einen Abstecher ins Naturfreundhaus der Laufer bei Schnaittach und wurden von den dortigen Freunden mit Donauwelle und Apfelkuchen verköstigt!

Ein schöner Tag ging zu Ende, unseren Dreikönigswanderungen halten wir die Tradition!

Wer sucht die nächste Route raus, Unterstützung erwünscht!!!

Manfred

 

 

NF Kulturclub

Hallo Kulturclub,
der Zimmerschied kommt wieder nach Nürnberg, ins Gostner Hoftheater!
Ich schau mir das hochgelobte Stück an:
sigi-zimmerschied-1netz.jpg
Sigi Zimmerschied: „Der siebte Tag“
Ich hab schon mein Ticket und sitze in der Reihe 9.
Wer kommt mit?
Ihr müßt schnell sein, Sigi ist immer gaaanz schnell ausverkauft.
LG
Brigitte
metzwimmer@yahoo.de