Die NaturFreunde

Die NaturFreunde sind eine internationale Freizeit- und Kulturorganisation mit 500.000 Mitgliedern in 48 Ländern, davon in Deutschland rund 70.000 Mitglieder in 630 Ortsgruppen. Sie bekennen sich zum demokratischen Sozialismus.

Die NaturFreunde wurden um 1895 in Wien gegründet mit dem Ziel, jedem, vor allen Dingen den weniger bemittelten Arbeitern den Zugang zu Natur und Kultur zu ermöglichen. Das war damals nicht selbstverständlich. Berge und Naturgebiete befanden sich oft in Privatbesitz und waren der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Bis heute heißt unser Gruß aus diesem Grunde noch „Berg frei!“. Bürgerliche Vereine verlangten für die Aufnahme eines Mitglieds in ihren Reihen außerdem einen akademischen Grad und hohe Aufnahmegebühren.

Die NaturFreunde haben rund 1.000 Häuser in Europa und auf der ganzen Welt, in denen jeder preisgünstig übernachten kann. Sie sind eine gute Alternative zu teuren Unterkünften und gleichzeitig Treffpunkt für Gleichgesinnte. Sie wurden ausnahmslos durch den freiwilligen, ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder gebaut.

Von 1933 bis 1945 wurden die Naturfreunde von den Nationalsozialisten verboten und ihre Häuser enteignet.

Die NaturFreunde haben sich vor allem die sinnvolle und umweltschonende Freizeitgestaltung zum Ziel gesetzt. Neuen sportlichen Trends stehen wir positiv gegenüber (Canyoning), soweit sie nicht der Zerstörung unserer Natur Vorschub leisten. Ebenso mischen wir uns in politische Themen ein, wenn es um Nachhaltigkeit , soziale Gerechtigkeit oder Rassismus geht.

Die NaturFreunde sind in Deutschland in viele Ortsgruppen untergliedert. In diesen finden sich Kindergruppen, Jugendgruppen, Seniorengruppen, Gruppen für junge Familien, Fachgruppen für die verschiedensten Neigungen und Interessen, wie Naturkunde, Natur- und Umweltschutz, Kultur und Bildung, Wandern, Mountainbiken, Bergsteigen, Wasser- und Wintersport.

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