Alle Beiträge von Franz Rohner

Gletscher- und Eiskurs Stubaital

Letztes Wochenende brachen 15 Berg- und Naturfreunde auf, um die höchsten Gipfel der Stubaier Alpen zu besteigen. Am Freitag stand die Anreise und der Aufstieg zur Nürnberger Hütte an. Diese erste Hürde (Ferienbeginn in mehreren Bundesländern/Arbeit/etc.) bewerkstelligten alle Teilnehmer erfolgreich, so dass kurz nach Mitternacht die Truppe vollständig war. So konnten wir Samstagfrüh – mehr oder weniger erholt – unsere Tour starten. Von der Nürnberger Hütte stiegen wir bei schönstem Wetter auf zum Wilden Freiger, 3418 m ü. A. Nach einer kleinen Rast bei bester Sicht am Gipfel, machten wir uns auf zum Abstieg zur Müllerhütte. Nach ein wenig Kraxelei am Grat, erreichten wir den Übeltalferner, welcher der größte Gletscher der Stubaier Alpen ist und seilten uns das erste Mal an. Da wir super in der Zeit lagen, wurde noch die Spaltenbergung mittels Mannschaftszug in der 5er-Seilschaft und in der 3er-Seilschaft gezeigt und erklärt. Anschließend stiegen wir die letzten Meter zur wunderschön gelegenen Müllerhütte erst ab und am Ende noch auf und erreichten diese bereits am frühen Nachmittag. Nach einem kleinen Begrüßungsschnaps, welcher uns vom Wirt pesönlich serviert wurde, wurden die Reserven mit leckerem Kaiserschmarrn, Kaffee und heißer Schoki wieder aufgefüllt. Die ungewöhnlich lange Zeit auf der Hütte wurde anschließend von einigen für einen kleinen Mittagsschlaf genutzt, während der Rest die Spielesammlung plünderte. Nach dem leckeren Abendessen wurde die Tour für den nächsten Tag besprochen und die Rucksäcke fertig gepackt. Da am Sonntag ab Mittag Regen gemeldet war, wollten wir möglichst früh aufbrechen. Von dieser Idee war der Hüttenwirt nur leider schwer zu begeistern. Letztendlich konnten wir ihn jedoch dazu überreden für uns um 5:00 Uhr Thermofrühstück zu machen. Wie sich am nächsten Tag zeigte, zahlte sich die „Early-Bird-Taktik“ wieder einmal aus..

Am Sonntag um 5:30 Uhr brachen wir somit im dichten Nebel auf zum Wilden Pfaff, 3456 m ü. A. und zum Zuckerhütl, 3507 m ü. A. Der Nebel verlieh der schönen Kletterei über den Ostgrat eine gar magische Stimmung und machte die Tour zu einem Abenteuer, so dass man den fehlenden Ausblick verschmerzen konnte und der ein oder die andere wahrscheinlich froh war nicht in die Tiefe blicken zu müssen. Bereits um kurz nach 7:00 Uhr standen wir dann auf dem ersten Gipfel. Nach einer kurzen Pause ging es auch direkt weiter zu Gipfel Nr. 2, den wir noch vor 9:00 Uhr erreichten. Als wir die letzten Höhenmeter zum Zuckerhütl erkletterten, riss das Nebelmeer plötzlich auf, so dass wir bei unserer Rast am Gipfel das wunderbare Bergpanorama genießen konnten. Als wir uns dann an den Abstieg machten, zog der Nebel wieder auf und hüllte uns in gespenstisches Weiß. Hier zeigte sich folglich zum ersten Mal, dass unser Zeitmanagement „on point“ war. Wir meisterten noch den langen Abstieg über Schneefelder, Gletscher und Geröll zur Dresdner Hütte. Hier teilten wir uns in eine gemütliche Gruppe und in eine schnellere Gruppe, welche bereits die Autos holte, auf. Beide Gruppen schafften es noch trockenen Fußes die letzten Höhenmeter bis zur Talbahnstation der Eisgratbahn abzusteigen. Kurz nachdem wir den Parkplatz erreichten, begann es wie aus Eimern zu schütten. Dies war das zweite Mal, dass wir merkten, dass unser Zeitmanagement an diesem Tag optimal war.

Nachdem wir die Ausrüstung in den Autos verstaut hatte, machten wir uns auf einen Gasthof zu suchen, um uns vor der Heimfahrt nochmal zu stärken. Wie sich zeigte, war dies die schwierigste Herausforderung des Wochenendes. Nach einigen Missverständnissen schafften wir es trotzdem noch den Kurs bei einem leckerem Essen abzuschließen.

Vielen Dank an die Trainer Anke und Franz für die Tourenplanung und dieses wunderschöne Wochenende!

Berg frei!

Caro

Alpinkletterkurs bei Innsbruck

Am Wochenende vom 17. – 19.05.2019 war es wieder soweit, der jährliche Alpinkletterkurs des Fachbereichs Bergsport der Naturfreunde Nürnberg-Mitte stand an. Leider hat uns das Wetter ein bisschen im Stich gelassen, so dass es zunächst so aussah als würde der Kurs aufgrund der massiven Alt- und auch Neuschneemengen und der schlecht gemeldeten Wetterlage ins Wasser fallen müssen. Die Kursleiter Franz und Anke setzen jedoch alle Hebel in Bewegung und fanden mit der Martinswand bei Innsbruck eine tolle Alternative, so dass – zu unser aller Freude – der Kurs doch noch stattfinden konnte. Am Ende war es dann zwar eher ein Plaisirkletter- als ein Alpinkletterkurs, aber das tat dem Tatendrang und der Lernbereitschaft der Mehrseillängenaspiranten keinerlei Abbruch.

Wir trafen uns Freitagabend in einer schnuckeligen Pension in Leutasch. Nachdem wir uns beim örtlichen Italiener gestärkt hatten, wurden bis spät abends die Routen für den kommenden Tag ausgesucht, die Seilschaften festgelegt, Standplatzbau und Sicherungstechnik nochmals in Theorie besprochen und die Rucksäcke gepackt. Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück, ging es dann endlich an die Wand. Wunderschönes Plaisirklettern! Nach einer kurzen Mittagspause bei Sonnenschein und bester Aussicht, stiegen einige von uns, die nicht genug bekommen konnten, nochmals in die Wand ein. Anschließend statteten einige dem örtlichen Schwimmband noch einen Besuch ab, während die anderen die letzten Sonnenstrahlen bei einem Radler genossen. Danach wurde sich wieder mit Pasta und Pizza gestärkt und mit einem Schnaps aufs Haus klang der Abend aus. Am Sonntagmorgen startete der Tag für zwei Verrückte um 5:30 Uhr mit einem 10 km Lauf, für uns anderen Langschläfer um 7 Uhr mit einem leckeren Frühstück. Danach ging es wieder an die Martinswand und alle Teilnehmer, die sich psychisch und physisch fit genug fühlten, konnten ihre ersten Seillängen vorsteigen: #frauenundmännerindenvorstieg. Wie der Wetterexperte Franz prophezeite hielt das Wetter und wir konnten auch am Nachmittag noch einige Seillängen klettern.

Zusammenfassend ist zu sagen, es war ein „Wochenende wie ein Urlaub“. Wir haben alle viel gelernt, und zwar nicht nur hinsichtlich Standplatzbau, alpiner Sicherungstechnik und Klettertechnik, sondern auch, dass man um 21 Uhr noch keinen „Schnitt“ bestellen darf und dass Muschelsaison in allen Monaten, die mit dem Buchstaben „R“ enden, ist.

Vielen Dank an die Trainer Anke und Franz für dieses lehrreiche, lustige und wunderschöne Wochenende. Wir freuen uns alle schon auf nächstes Jahr!

Berg frei!

Skitourentage Bregenzer Wald

Aktuell ist es zwar bereits etwas spät zum Skitourengehen, zumindest in unseren Breitengraden, aber vielleicht ist dem ein oder anderen ja sowieso etwas zu warm und man hat Lust auf eine Abkühlung. Zumindest beim Schmökern kann man sich ja gedanklich etwas abkühlen. Für alle die Lust auf eine Erfrischung haben, gibt es hier noch eine kurze Zusammenfassung über unsere Skitourentage im Januar.


Wir verbrachten wir zum zweiten Mal ein verlängertes Wochenende im Bregenzer Wald. In diesem etwas versteckt gelegenen Teil Österreichs geht es noch etwas ruhiger zu, gleichwohl bietet die Gegend oft legendäre Schneemengen und landschaftlich abwechslungsreiche Höhepunkte.

Am Anfahrtstag machten wir bei schlechtem Wetter noch eine Tour auf die im nördlichen Teil gelegene Winterstaude.

Nach Ende des Schneefalls am nächsten Morgen konnten wir bei strahlendem Sonnenschein eine tolle Tour über das Häfnerjoch auf die Güntlespitze und traumhafter Abfahrt im Pulverschnee zurück nach Schoppernau unternehmen.

Leider wurde es zunehmend warm und die Gefahr unberechenbarer Gleitschneelawinen nahm noch mehr zu. Deshalb war am nächsten Tourentag eine defensive Routenwahl angesagt und der Hirschberg, ein Gipfel im aufgelassenen Skigebiet, das Tourenziel war. Die nasse Schneedecke erschwerte den Aufstieg sehr und nach eingeschränktem Abfahrtsgenuss freuten wir uns alle auf den Einkehrschwung und den anschließenden Saunabesuch.

Auch am letzten Tourentag war es weiterhin recht mild und wir wählten mit Damüls einen hoch gelegenen Ausgangsort. Den steilen Gipfel des Glatthorns erreichten wir bei den großen Neuschneemengen nicht, aber wider Erwarten fanden wir nordseitig schönen Pulverschnee in unverspurtem Gelände und stiegen, weil es so schön war, gleich nochmal auf, um die Abfahrt zu wiederholen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass es einige abwechslungsreiche Tourentage waren, die Lust auf den nächsten Besuch diesen reizvollen Teil Vorarlbergs machten.

MTB-Trail-Camp – Nürnberger Land

Highlights:

Auf Waldwegen hinab von der Houbirg, trailig über Felsenpfade vom Kreuzberg oder auf flowigen Trails durch die Landschaft bei Lichtenegg – an 2 Tagen hatten die 15 Naturfreund*inne beim Trail Camp schönstes Mountainbike-Vergnügen. Gemeinsam ging es dabei in die Oberpfalz bei Lichtenegg, um den Happurger Stausee und hinauf auf den Arzberg. Dabei brachten die felsigen und waldigen Trails ein unverrückbares Dauergrinsen ins Gesicht der Teilnehmer*innen und natürlich gab es wunderbares Spätsommerwetter, leckere Kuchen-Stopps und ein loderndes Lagerfeuer am Abend. Insgesamt also ein tolles Trail Camp mit vielen gemeinsamen Naturerlebnissen.

Wo waren wir:

Das Naturfreundehaus Pommelsbrunn liegt wunderbar in der “Wied” unterhalb der Burgruine Lichtenfels und war unser Basecamp. Gemeinsam haben wir in der Selbstversorgerküche gekocht und leckere regionale Forellen und Würstchen gegrillt.
Auch für andere Aktivitäten ist das Haus ideal: Klettern, Klettersteiggehen, zur Entdeckung der Natur oder zum Wandern, ihr könnt direkt am Haus starten. Dazu bringt euch die S-Bahn direkt dorthin.

Ausblick:

Im nächsten Jahr wird es wieder ein Trail Camp in Pommelsbrunn geben. Das Haus ist bereits reserviert 🙂

Berg frei! Uli

Sportkletterkurs im Trubachtal, Fränkische Schweiz

Nach den anfangs recht durchwachsenen Wetterprognosen für den ersten Kurstag und morgendlichem Regen machten wir uns am Freitagnachmittag in Richtung Trubachtal zum Zeltplatz „Oma Eichler“ in der Fränkischen Schweiz auf, wohlwissend, dass uns in den kommenden zwei Tagen kaiserliches Wetter erwarten würde.  Dort angekommen bauten alle die über Nacht blieben ihre Zelte auf oder richteten ihr Wohnmobil ein. Anschließend ging es zu Fuß, wie auch schon im vergangenen Jahr, zum nahegelegenen Zehnerstein. Nicht zuletzt aufgrund seiner Nähe zum Zeltplatz wurde der Fels für den ersten Kurstag ausgewählt. Als Erstes stand das richtige Einbinden mittels Achterknoten, Klettern im Toprope und Sichern mittels HMS auf dem Programm. Trotz anhaltendem Nieselregen blieben fast alle Teilnehmer bis zum Einsetzen der Dämmerung am Fels und wir kletterten fast alle Routen an der Südwestseite des Massivs. Nachdem alle Routen wieder abgebaut waren, wurde es auch langsam dunkel und wir machten uns auf dem Weg zum Zeltplatz um den Abend beim Grillen gemütlich ausklingen zu lassen.

Am Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück nach einem kurzen Fußmarsch bei strahlendem Sonnenschein zu den Haselstaudener Wänden. Dort wurden die Kletter- und Sicherungsfähigkeiten der Teilnehmer weiter ausgebaut. Die eigentlich geplante Mittagspause wurde aufgrund der schier unersättlichen Kletterlust der meisten Teilnehmer auf den späten Nachmittag verlegt, wo wir dann bei weiterhin strahlendem Sonnenschein und einer Tasse Kaffee, den selbstgemachten Kuchen, der herzensguten und freundlichen „Oma Martha“, genossen. Die „Oma Martha“ ist die Tochter der in der Kletterszene weltweit bekannte „Oma Eichler“, die leider bereits verstorben ist. Sie führt zusammen mit ihrer Familie den Zeltplatz mit angrenzendem Kiosk weiter.

Nach der kurzen Kaffeepause ging es für einige unermüdliche Kraxler anschließend – getreu dem Motto: Kaffeetrinken ist integraler Bestandteil des Klettern – nochmals für eine weitere Klettereinheit an den Zehnerstein. Hier wurden nun einige Routen des Vortags wiederholt, aber auch Klassiker, wie der legendäre Seifertriss durchstiegen. Der Abend klang auch wie schon am Vortag in gemütlicher Runde mit leckeren fangfrisch gegrillten Forellen aus dem Nachbarteich aus.

Am Sonntag steuerten wir die etwas weiter entfernte Münchser Wand an. Hier konnten sich dann auch einige Teilnehmer in leichteren Routen im Vorstieg versuchen und sowohl ihre physischen als auch psychischen Grenzen ausloten. Außerdem wurde für Interessierte noch das Umbinden am Umlenker und Abseilen mittels Tube gezeigt und geübt.

Zu guter Letzt lässt sich sagen, dass es ein tolles und gelungenes Wochenende war, wo wir wieder einmal viele nette Menschen kennenlernen durften.

Wir hoffen, dass wir diesen tollen Sport allen ein wenig näher bringen konnten und wünschen allen noch viele schöne Stunden am Fels. Bis zum nächsten Mal.

Berg frei! Anke und Franz

Skitouren im Bregenzer Wald

Vom 18.-21. Januar startete eine Gruppe der Nürnberger Naturfreunde zu einem verlängerten Skitourenwochenende im Bregenzer Wald.

Wegen der unbeständigen Wetterlage wählen wir die Anreise über das Allgäu und können nach Abklingen der Regenschauer von der Riedbergpassstraße aus das Riedberger Horn besteigen. Dies ist in letzter Zeit wegen der dort geplanten Skigebietserweiterung unter Missachtung der Alpenschutzkonvention ins Licht der kritischen Öffentlichkeit gelangt.

Am nächsten Tag starten wir von der hervorragenden Pension im Talort Schoppernau bei anhaltendem Schneefall eine Tour auf den Hausberg Brendler Lug und werden mit einer traumhaften Abfahrt im frischen Pulverschnee belohnt.

Abends genießen wir die einheimischen Käsespezialitäten aus den örtlichen Sennereien bei einer zünftigen Brotzeit in unserer Unterkunft.

Die Lawinengefahr bleibt nach weiteren Niederschlägen und starkem Wind kritisch, aber nachdem sich die dichten Wolken etwas gelichtet haben können wir am Samstag doch noch den 2067 m hohen markanten Klipperen in der Nähe des Damülser Skigebietes besteigen.

Nach starken Regenfällen am Samstagabend erwachen wir am Sonntagmorgen bei heftigem Schneetreiben. An eine weitere Bergtour ist bei überall hoher Lawinengefahr leider nicht zu denken.

So beenden wir unseren Aufenthalt mit einem Besuch in einem reizvollen historischen Gasthaus mit angeschlossener Destille im nahegelegenen Au, wo uns der Brennmeister noch viel Interessantes zur Herstellung hochprozentiger Spezialitäten und der Geschichte des Anwesens erzählt.

Gerne werden wir bei hoffentlich besseren Wetterbedingungen noch einmal dieses abwechslungsreiche Tourengebiet besuchen.

Berg frei! Stefan

Das war cool! Die Naturfreunde auf dem Stadtteilfest Muggeley

Die letzten Schrauben war noch nicht angezogen, da standen die Kinder
schon Schlange. Die Kletterwand der Naturfreunde auf dem Stadtteilfest
Muggeley war mal wieder der Hit. Unsere ÜbungsleiterInnen sicherten mit
Geduld und unermüdlicher Ausdauer sechs Stunden lang und verhalfen
Kindern jeden Alters zu ungeahnten Leistungen. „Cool!“, meinte Leonardo,
sechs Jahre und völlig baff über seine Kletterkünste.

Die gesperrte Wandererstrasse war auch dieses Jahr ein riesengroßer
Spielplatz, Biergarten, Sportgelände, Werkstatt und Tanzbühne. Viele
Einrichtungen und Organisationen, Kindertagesstätten, Vereine und
Parteien konnten sich mit einem bunten Mitmachprogramm präsentieren.
Während die Kids an der Wand hingen, konnten sich die Eltern
informieren, was die Naturfreunde so zu bieten haben.

Allen Helfern ein großes Dankeschön und bis zum nächsten Mal bei Muggeley
2018!

Einsteiger Kletterkurs im Trubachtal 12.-14. Mai

Trotz der anfangs recht schlechten Wetterprognosen  und morgentlichem Regen machten wir uns am Freitag Nachmittag gut gelaunt in Richtung Trubachtal zum Zeltplatz „Oma Eichler“ auf.  Dort angekommen bauten alle ihre Zelte auf, bezogen die Hütten oder die Zimmer. Nicht zuletzt aufgrund seiner Nähe zum Zeltplatz wurde als erster Fels der Zehnerstein ausgewählt. Nach einer schier endlos erscheinenden Fahrt 🙂 kamen wir auch endlich dort an und legten auch gleich los. Als Erstes stand das richtige Einbinden, Topropen und Sichern mittels Halbmastwurf auf dem Programm.  Nach einigen Routen wurde es auch langsam dunkel und wir machten uns auf dem Weg zum Zeltplatz um den Abend mit Grillen gemütlich ausklingen zu lassen.

Am Samstag ging es dann nach dem Frühstück nach einem kurzen Fußmarsch zu den Haselstaudener Wänden. Dort wurden die Kletter- und Sicherungsfähigkeiten der Teilnehmer weiter ausgebaut.  Nachdem für Nachmittag Gewitter gemeldet waren, zogen wir nach einem kurzen Schauer in Richtung Zeltplatz ab und genossen dort anschließend bei strahlendem Sonnenschein den selbstgemachten Kuchen des Hauses. Anschließend ging es nochmal für eine kurze Trainingseinheit an den Zehnerstein. Der Abend klang auch wie schon am Vortag in gemütlicher Runde mit leckeren fangfrisch gegrillten Forellen und der ein oder anderen Runde Haselnussgeist aus.

Am letzten Kurstag steuerten wir die etwas weiter entfernten Graischer Bleisteinwände an.  Dort wurde auch der Klassiker „Balken Toni“ – eine Kletterroute der etwas anderen Art – begangen. Hier liegt ein verkeilter Steinblock zwischen zwei Felswänden, über welchen balanciert werden muss. Außerdem wurden noch das Umbinden am Umlenker und Abseilen gezeigt und geübt.

Zu guter Letzt lässt sich sagen, dass es ein tolles Wochenende war, wo wir viele nette Menschen kennengelernt haben. Die Teilnehmer haben einen Einblick in das Klettern am Fels bekommen und der ein oder andere ist auch schon mal an seine physischen oder psychischen Grenzen gekommen.

Wir hoffen, dass wir allen den Klettersport etwas näher bringen konnten und wünschen allen noch viele schöne Stunden am Fels.

Berg frei! FrAnke