Archiv der Kategorie: Kanu / Kajak

Rollentraining 2018

„Naturfreunde bewegen“ ist das derzeitige Motto des Verbandes und wie es in der Realität zum Tragen kommt, hat sich in der Vorgeschichte des diesjährigen Rollentrainings gezeigt. Über den Klettersport konnten wir Kontakt zum Post SV Hallenbad knüpfen, in dem das erste Rollentraining der Naturfreunde Nürnberg Mitte stattfinden konnte. Wir sind sehr glücklich über diese Möglichkeit und bedanken uns auf diesem Weg sehr herzlich.

Wie groß das Interesse in der Ortsgruppe war, zeigt die enorme Teilnehmerzahl.  Mit 8 Booten und 16 Naturfreunden war das Becken voll.

Die Erfolge werden nächstes Jahr zum Saisonstart auf dem Fluss gefeiert!!

Bis bald

Euer Philipp


Kajakkurs auf der Tiroler Ache am 15./16. September

Seit Jahren haben wir die Tiroler Ache in unserem naturfreundeeigenen Kursprogramm X-perience-paddling, einem Konzept, das die bayerischen Naturfreundeortsgruppen anbieten. Von Kurs zu Kurs kann der Teilnehmer sein Können systematisch steigern, von „Level 1“ bis „Level 7“, vom Anfänger zum Wildwasserkajaker  in aufeinander aufbauenden  Lerninhalten. An diesem Wochenende war der „Level 4“ angesagt: Erlernen von Seilfähre, Kehrwassertechnik, Ziehschläge und Schwimmen und Retten im Wildwasser.

So der Plan, aber es gestaltete sich nicht so einfach: Bei unser Ankunft am Freitagnachmittag auf dem Campingplatz Zellersee bei Schleching wurden wir mit einer Katastrophenmeldung konfrontiert: Die bekannten Einstiegsstellen auf der österreichischen Seite sind alle ab 15. September ausnahmslos gesperrt, da sie sich in Laichzonen der Fische befinden (bisher geduldet, wenn der 15.09. auf ein Wochenende fiel). Auch der Besitzer des Campingplatzes war erst am Tag vorher von dieser Entscheidung informiert worden. Angeblich steckt hinter dieser Entscheidung ein einflussreicher Geschäftsmann, der auch gleich einen Anwalt zur Durchsetzung engagiert haben soll. Die Polizei sei informiert und zur Kontrolle verpflichtet!

Ganz schöne Scheiße! Was tun, schließlich waren 14 Teilnehmer 300 km mit entsprechenden Erwartungen angereist. Also suchten wir eine Möglichkeit, eine  alternative Einstiegsstelle zu finden, die eventuell doch nicht kontrolliert wird oder vielleicht doch geduldet wird. Die meinten wir dann auch gefunden zu haben. Bei Zeiten starteten wir dann Samstag früh und beeilten uns, schnell in die Boote zu kommen – und es gelang, ohne dass wir behindert wurden.

Zwar ließ sich die Sonne nur selten sehen, aber sonst hatten wir einen wunderbaren Tag, ließen kaum ein Kehrwasser zum Üben aus, auch wenn man mal eine Kenterung in Kauf nehmen musste.  Wer am Ausstieg nicht platt war, hatte zu wenig geübt.

Am Abend wurden aber alle im Gasthaus „Zellerwand“ wieder mit Krustenbraten oder  vegetarisch r aufgebaut.

Wir waren jetzt natürlich guter Hoffnung, dass dieses Spiel am kommenden Tag genauso klappt, aber denkste! Kaum hatten wir an der gleichen Stelle wie am Vortag die Boote abgeladen, war auch schon die Polizei da! Wir diskutierten mit den Uniformierten hin und her, mussten dann aber doch den Rückzug antreten um keine Anzeige zu provozieren und griffen zu Plan B: Aufladen und ab zur Saalach ach Unken im Berchtesgadener Land, ca. 35 km entfernt. Gesagt, getan! Wir stiegen in Unken dort ein, wo die Kracks der dort stattfindenden Protestveranstaltung gegen die geplante Verbauung der Saalach ausstiegen. Erlebten aber trotzdem eine spritzige Fahrt, die alles andere als langweilig war, sogar die Kenterung eines Schlauchkanadiers an der Schlüsselstelle dieses Flussabschnittes war geboten. Trotz des Umdisponierens und der Anfahrt stiegen wir bei vollem Sonnenschein bereits um 15.45 völlig zufrieden mit diesem Tag aus dem Bach, setzten uns noch zum Abschluss im Gasthaus Schneizlreuth gemütlich zusammen, bevor wir uns in den Heimreisestau einfädelten.

Die Hoffnung bleibt, dass für die Tiroler Ache nächstes Jahr eine Regelung gefunden wird, die auch den Wassersportlern entgegen kommt. nicht nur den Fischen und einem finanzstarken „Oligarchen“!

Berg frei!

Manfred

Paddeln für die freie Saalach!!

Das vergangene Wochenende stand ganz unter dem „Saalach-Stern“. Wer die Saalach nicht kennt, sollte unbedingt mal vor Ort gewesen sein und sich diesen tollen Bach aus der Nähe ansehen. Es gibt einen, mir leider noch unbekannten, aus Erzählungen, überragendenden, landschaftlich herrausstechenden kurzen Teil oberhalb von Lofer. Dann natürlich die Slalomstrecke, die schließlich in die berüchtigte Teufelschlucht mündet. Nach einer Etappe WW IV-V fließt die Saalach bis Unken auch für Genießer dahin und lockt mit WW II+.

Das alles soll schon bald zuende sein?? Zumindest der letzte Abschnitt soll durch ein Kraftwerk mehr oder weniger trocken gelegt werden. Das versuchten wir am Sonntag mit Hämmern und Trompeten zu verhindern!! Alles zur aktuellen Situation, hier.

Wir nutzen dieses Wochenene auch, um am Lofer Rodeo teilzunehmen! Ein Event von Paddlern für Paddler!! Auftakt der Veranstaltung war die mit bunten Lichtern beleuchtete Slalomstrecke. In der Nacht konnte man trainieren und am Samstag schließlich am Rennen teilnehmen!! Danke Jungs für diese mega tolle Organisation!!

 

Kajak Wochenende auf der Isar

Das lang nach hinten verschobene Wochenende auf der Isar, konnte am 11. und 12. August endlich statt finden. Die große Nachfrage spiegelte sich in der Teilnehmerzahl wieder! 23 Bootfahrer machten am Samstag die Isar vom Sylvensteinspeicher bis nach Lenggries runter, unsicher.

Als Teil einer nicht endenden Schlange aus bunten Booten genossen wir die Landschaft so gut es ging. Ein wenig waren wir schon erschlagen, von der Masse an Bootfahren, die heute an einem sonnigen Samstag auf der Isar tourt,.. doch wir ließen uns dadurch nicht das Wasser unterm Boot nehmen…

Auf dem kleinen Plätzchen am Campingplatz mussten wir ein wenig zusammenrücken. Wir fanden sogar noch einen Platz für eine gemeinsame Tafel und zwei Grill.

Am Sonntag wichen wir auf Grund von Wassermangel auf den Rissbach aus. Ein gewagter Schritt, da einige Kanuten das erste mal im Wildwasser unterwegs waren. Doch nach einer Saison mit regelmäßigem Kajak Training war dieser Bach genau die Herausforderung, nach der wir gesucht hatten.

Unterm Strich ein mehr als gelungenes Wochenende mit vielen tollen Eindrücken!!

Mit dabei war euer

Philipp

Kajak fahren auf der Ammer

Zwei wunderbare Paddeltage liegen für 7 Kanuten aus ganz Bayern hinter und neue Freundschaften vor uns. Wie zu erwarten, war es ein grandioses Wochenende!! Trotz Sonnenbrandgefahr Stufe 7!! (von 7) wagten wir uns in die reißenden Fluten.. Naja,.. zumindest paddelten wir in dem was übrig geblieben war (knapp über Mindestdurchfluss). Durch die zurückliegende Trockenperiode, war leider nicht mehr viel Wasser in der Ammer. Trotzdem reichte es aus, um ohne große Kratzer heil unten anzukommen.

Am Samstag paddelten wir zum Saisonstart und zum warm werden das untere Stück. Am Sonntag legten wir uns dann mit der Scheibum an. Durch den niedrigen Pegel war die Rippe, die an dieser Stelle den Fluss bestimmt, ziemlich frei gelegen. Der Fluss war dadurch auf eine enge Durchfahrt begrenz und die Ideallinie nur schwer zu halten. Alle meisterten die Stelle problemlos. Vielleicht lag es auch an dem Baum noch weiter oben, gleich zu Beginn, der unser Team doch ein wenig aufmischte und wach rüttelte J

Das bewirtete Naturfreunde Haus mit einem super toll gelegenen Campingplatz in Saulgrub stellte unser Basecamp dar. Da man nach einem anstrengenden Paddeltag schließlich mit einem vollen Bauch am besten entspannen und sich erholen kann, kam uns die Hausmannskost hier gerade Recht. Wir bekamen sogar Spätzle mit Schnitzel als Beilage, so groß war der Hunger..

Am Sonntagnachmittag fuhren dann alle wieder zufrieden und voller Vorfreude auf das nächste Jahr, Richtung Heimat.

In den nächsten Tagen werden noch Bilder das tolle Wochenende belegen.

Paddlergrüße von Philipp

 

 

 

Kajak Kurs in Mittenwald / Bike-Tour

Am Samstag paddelten wir bei Sonnenschein die obere Isar, nach einer Pause ging es weiter bis zum Basiscamp nach Mittenwald, auf den wunderschönen Naturcampingplatz Isarhorn.

Nach einer Stärkung und nachdem der Rest Mann/Frauschaft gekommen war ging es mit den Bikes auf den Singletrail. Abends gab es leckeres vom Grill und ein Rider aus dem  KTM-Team machte die Crew komplett.

Sonntags ging die Affenbande (s. Bild) auf den Ochsensteig und fand zum Glück nur eine Baumleiche (s.Bild). Auch ein Halbstarker (s.Bild) probte den Aufstand. Also was wollt ihr noch mehr.

PS.: fremde dürfen das nächste gerne auch mit. 🙂

Kajak Treff_30.05.2017

So, für alle Unentschlossenen ist hier mal ein kleines Abbild, wie es bei unseren Treffen abläuft und zugehen kann.

Wir waren am vergangenen Dienstag 19 Kanuten, die am Abend die Pegnitz eingenommen haben. Das Vorbereiten und Beladen des Hängers hat ca. 30 Minuten gedauert und um 19:00 Uhr waren alle im Wasser.

Das angekündigte Gewitter ist glücklicherweise ausgeblieben, so dass fast alle trocken unten angekommen sind. Dass beim Üben und Ausprobieren mal jemand nass wird, ist natürlich nicht ausgeschlossen.

Der Eine war froh über den abendlichen sportlichen Ausgleich zum Arbeitsalltag. Der

Andere hat vielleicht eine neue Sportart für sich entdeckt und möglicherweise sogar einen Verein, der seinen Interessen und Ansprüchen entspricht, gefunden.

Dank den sommerlichen Temperaturen konnten wir bis ca. 22:00 Uhr Gegriltes am Lagerfeuer genießen.

Wir sehen uns wieder nach den Pfingstferien.

Mit Spaß dabei war Philipp

Flüchtlinge Paddeln mit den Naturfreunden auf der Pegnitz_24.05.2017

Auf Anfrage des Kreisjugendrings organisierten wir ein „Paddelevent“ mit jungen Geflüchteten. Treffpunkt Naturfreundehaus um 16.30 Uhr. Wir waren gespannt, was da auf uns zukommt. War das überhaupt die richtige Veranstaltung für Menschen, die auf dem Wasser bei ihrer Flucht vielleicht schlimme Erfahrungen gemacht hatten? Schon die Vorbereitungen waren nicht ohne. Wir wussten nicht genau, wie viele überhaupt kommen würden. So pumpten wir vorsorglich schweißtreibend alle unsere Schlauchkanadier auf, die wir hatten, die Kajaks ließen wir lieber in unserer „Scheune“, das war unseren Übungsleitern doch zu heikel. Nach dem Paddeln sollte gemeinsam gegrillt werden, also  mussten auch noch Biertischgarnituren aufgestellt werden.

Dann rückten sie an! 18 gut gelaunte junge Männer  einer Berufsschulintegrationsklasse der Berufsschule B2 aus Gostenhof. Geflohen waren sie  zum Beispiel aus  Syrien  oder Äthiopien.

Jeder wurde mit Schwimmweste, Helm und  Paddel ausgestattet, einige mit Neoprenanzug. Die Mannschaften für die Boote wurden eingeteilt, alle auf die Autos verteilt und los ging’s Richtung Einsatzstelle Pegnitz am Westbad, wo wir schon von der Presse empfangen wurden.

Ohne Ausnahme packten alle beim Abladen und beim Tragen der Boote zur Einsatzstellemit an!!! Das hatten wir auch schon anders erlebt!

Nach einigen spaßigen Übungen zum Aufwärmen ging es jetzt zur Sache. Die Begeisterung stand jedem im Gesicht und:  „Schiff ahoi!“ Einige Naturtalente hatten es sofort drauf und fuhren davon, andere hatten zunächst Mühe Kurs zu halten und musstensich erst als Team auf die Fahrtrichtung einigen. An den zwei „Wildwasserstellen“  auf diesem Flussabschnitt gingen auch nach Kenterungen zwei Teams über Bord, was den Spaßfaktor bei diesem Wetter aber keinesfalls schmälerte. Schwimmwesten sind doch eine gute Erfindung!

Nach zwei Stunden kamen wir vollzählig (!) an der Ausstiegsstelle Fuchsloch an und am Naturfreundehaus brutzelte bereits Leckeres auf dem Grill. Für alle, die dabei waren: ein tolles Erlebnis, das einige sogar mit einem Tanz um das Feuer zum Ausdruck brachten.

Allen Helfern ein herzliches Dankeschön!!!

 Noch mehr Bilder!!

 

Gebrauchtboote Markt_22.04.2017

Aus alt wurde neu!! Der Gebrauchtboote Markt bei den Naturfreunden in Nürnberg lockte so einige Paddler und Piraten aus ihren Kajüten.

Es wechselten wieder viele tolle gebrauchte Boote und auch Zubehör, wie Paddeljacken oder andere wichtige Utensilien die Besitzer.

Frank Biebricher sorgte mit hochwertiger Neuware aus seinem F-B-Kajakladen für die nötige Sicherheit auf dem Wasser. Neue Wurfsäcke, Neoprenhandschuhe, oder auch Packsäcke oder Paddeljacken konnten erworben werden.

Wer zwischendurch hungrig wurde, konnte sich am Grill bedienen und / oder Kaffee und Kuchen genießen.

Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder, ca. gleiche Zeit und auf jeden Fall am gleichen Ort!

Philipp Eiselt

 

Wiesent am 14.05.17

19 Menschen und ein Hund, der es vorzog uns am Ufer zu begleiten. Wir paddelten die Wiesent also in 9 Kajaks  und 4 Kanus.

Das Wetter zeigte sich von der guten Seite und so holten wir zu 6st mit den Bikes über einen wurzeligen Trail die Autos in Doos , der Einsatzstelle wieder ab. So waren wir um ca. 19:00 Uhr wieder am NF-Haus etwas geschafft, aber glücklich. Das nächstemal wünschen wir uns einen gedeckten Tisch im NFH.

Mal schauen ob das klappt.